heise online News http://www.heise.de/newsticker/ Nachrichten nicht nur aus der Welt der Computer Wissenschaftlernetzwerk ResearchGate sichert sich weitere Finanzierung http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wissenschaftlernetzwerk-ResearchGate-sichert-sich-weitere-Finanzierung-1440912.html/from/rss09
ResearchGate, eines der führenden sozialen Netzwerke für Wissenschaftler, konnte sich zum zweiten Mal Gelder einer illustren Investorenrunde sichern. Bereits 2010 hatte ResearchGate eine Finanzierungsrunde mit prominenten Venture Capital Fonds und Business Angels abgeschlossen. Zu den neuen Investoren gehören der Paypal-Mitbegründer Luke Nosek von Founders Fund, Benchmark Capital, Accel Partners und David O. Sacks, Gründer und CEO des sozialen Business-Netzwerks Yammer. Die Summe, die ResearchGate einwerben konnte, wurde nicht bekannt gegeben. Nach eigenen Angaben hat ResearchGate über 1,4 Millionen Mitglieder aus allen Forschungsrichtungen.
Mit dem Geld sollen vor allem neue Features in das Netzwerk implementiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Verfahren zur Messung wissenschaftlicher Reputation auf der Basis qualitativen Feedbacks, zusätzlich sollen Funktionen zum Austausch wissenschaftlicher Informationen ausgebaut werden. Ijad Madisch, Mitgründer und CEO von ResearchGate, betrachtet das Interesse der Investoren als Bestätigung: Unternehmen wie Founders Fund, die in langfristige und nachhaltige Ideen investieren, würden das Potential von ResearchGate erkennen. Matt Cohler von Benchmark Capital traut ResearchGate zu, die Art, wie auf Forschungsergebnisse zugegriffen wird, zu verändern.
Soziale Netzwerke für Wissenschaftler bilden Funktionen virtueller Forschungsumgebungen ab, wie sie auch Gegenstand aktueller wissenschaftspolitischer Empfehlungen, etwa im Kontext der Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen oder der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur sind. Dabei geht es darum, disziplinenspezifische und interdisziplinäre vernetzte digitale Forschungsinfrastrukturen aufzubauen, die die Zusammenarbeit zwischen geographisch verteilten Einzelforschern und Forschergruppen unterstützen. (Ulrich Herb)
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Bericht: Telekom hilft bei Boot to Gecko http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Telekom-hilft-bei-Boot-to-Gecko-1440914.html/from/rss09
Mozilla bekommt bei der Entwicklung eines eigenen Smartphone-Betriebssystems offenbar Unterstützung von der Deutschen Telekom. Der Bonner Konzern werde den Amerikanern bei "Boot to Gecko" helfen, berichtet die Financial Times Deutschland am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise. Die Telekom unterhalte mit Mozilla eine Forschungskooperation, sagte ein Unternehmenssprecher der Zeitung, ohne auf Einzelheiten einzugehen.
Die Mozilla-Stiftung hatte Ende vergangener Woche angekündigt, das System auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals der Öffentlichkeit vorstellen zu wollen. Die Browserschmiede arbeitet seit Mitte 2011 an "Boot to Gecko". Mozilla will damit den abgeschotteten etablierten Plattformen ein offenes Okösystem entgegensetzen. Boot to Gecko soll auf Open-Source-Basis entstehen und einen Teil des Unterbaus von Android übernehmen, mit dem Google-System aber nicht kompatibel sein.
Zudem will die Stiftung auf dem Mobile World Congress einen eigenen Marktplatz für Web-Apps vorstellen. Entwickler sollen dort ihre Apps vermarkten, die auf Basis von quelloffenen Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS entwickelt wurden. Für Verbraucher soll der Marketplace allerdings erst "später in diesem Jahr" offen stehen. Der Mobile World Congress beginnt am 27. Februar 2012 in Barcelona.






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Neues Konzept für Gesundheitsthemen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-Konzept-fuer-Gesundheitsthemen-1440909.html/from/rss09
Jahrelang hatte die CeBIT die TeleHealth im Programm, eine Sonderschau zur Medizintelematik mit einem angeschlossenen Kongress. Auf der diesjährigen Auflage der Messe (6. bis 10. März 2012) ist damit nun Schluss: unter dem neuen Namen "Health & Vitality" tritt die Sonderschau in Halle 8 an, um besser die Zukunft abbilden zu können, sagen die Organisatoren. Der demographische Wandel bringe es mit sich, dass die Gesundheits-IT Menschen unterstützen soll, bis ins hohe Alter unabhängig leben zu können. Der e-Vitality oder dem "Ambient Assistant Living" gehöre die Zukunft.
Wie selbstbestimmtes Wohnen mit Unterstützung von IT-Systemen aussehen kann, möchte der eHealth-Cluster Braunschweig zeigen, der auf dem Stand "Generationsgerechtes Leben" vertreten ist. Aus Österreich kommt die Firma Zydracon Telecare (Halle 8, Stand B30), deren Patientenbetreuungssystem Betavista dort marktführend sein soll. Viele Produkte zur e-Vitality fußen auf den Möglichkeiten, die Smartphones mit ihrer Sensorik oder zusätzlich einsetzbaren Sensoren bieten. Erwähnenswert ist HMM Systems (Halle 8, Stand E30), das mit dem hFon Telehealth ein Smartphone im Programm hat, das mit einem Blutzuckermesssystem ausgestattet ist. Die Messdaten können lokal gespeichert oder zu einem Telemonitoring-Dienst geschickt werden, wie dies die Deutsche Telekom und Medisane mit ihrem GlucoDock-System bereits anbieten.
Zur CeBIT hat die Telekom (Halle 4, Stand D26) in Zusammenarbeit mit Obsairve ein Angebot für Asthmatiker in ihr Programm aufgenommen. Auf der Basis von 6000 Messstationen (davon 500 in Deutschland) und weiteren Satellitendaten liefert Obsairve Prognosen über die Schadstoffkonzentration der nächsten Tage. Aus den Daten wird ein Luftqualitätsindex gebildet, der Ozon-, Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastungen abbildet. Mit obsAIRve gibt es wiederum eine App im Apple-Store, die diese Daten anzeigen kann. Eine Android-Variante soll noch in diesem Jahr folgen. Zum Projekt gibt es auf der CeBIT am 9. März in Halle 11 eine Diskussionsveranstaltung von der Telekom und der europäischen Umweltagentur als Trägerin des Gesamtprojektes.
Abseits der Sonderschau gibt es weitere Angebote etwa bei IBM, die am 8. März für Vertreter aus dem Gesundheitswesen auf der CeBIT einen Healthcare Day veranstaltet, auf dem Themen wie das "Krankenhaus als Supermarkt für Patientenwünsche" diskutiert werden sollen. Bleibt unter dem Stichwort Vitality noch der Hinweis auf den CeBIT Run übrig, der für ein gesundes Leben werben soll. Mit dabei ist diesmal der Weltrekordler im Rückwärtslaufen. Wenn das kein Signal ist. (Detlef Borchers)
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EU will Etat für High-Performance Computing verdoppeln http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-will-Etat-fuer-High-Performance-Computing-verdoppeln-1440355.html/from/rss09
Aus Sicht der EU-Kommission ist High-Performance Computing (HPC) einerseits wichtig für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten – Firmen könnten durch seinen Einsatz bis zu 40 Milliarden Euro sparen. Andererseits seien europäische Unternehmen in diesem Bereich zu wenig vertreten, sie hätten 2009 nur einen Marktanteil von 4,5 Prozent gehabt.
Das erläutert die Kommission in einem Schreiben (PDF) an den Ministerrat und das EU-Parlament. Zurzeit sei ein günstiger Moment, HPC in der EU voranzubringen, da jetzt die Entwicklung für Exa-Scale-Rechner beginne, die 2020 verfügbar würden. Damit sind Maschinen gemeint, die 1018 Gleitkommaoperationen (Exa-Flops) pro Sekunden durchführen.
In dem Dokument schlägt die Kommission einen Aktionsplan vor, der unter anderem eine europäische HPC-Infrastruktur von Weltgeltung zum Ziel hat. Sie solle einer großen Gruppen akademischer und industrieller Anwender nützen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen. Neben besserer Zusammenarbeit der Beteiligten schlägt die Kommission vor, die Investitionen in HPC von jetzt jährlich rund 600 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden zu verdoppeln. Der Betrag solle zu gleichen Teilen von der Kommission, nationalen Regierungen und industriellen Anwendern aufgebracht werden.
Die US-Regierung finanzierte die Exa-Scale-Entwicklung nach Schätzungen von Computerworld mit rund 73 Millionen US-Dollar (derzeit rund 56 Millionen Euro) im vergangenen Jahr. Auch die Volksrepublik China und Japan forschen intensiv an neuen HPC-Techniken.






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Angespielt: Das Startaufgebot der PS Vita http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angespielt-Das-Startaufgebot-der-PS-Vita-1440504.html/from/rss09
Sony verkauft ab Mittwoch seine neue tragbare Spielkonsole PS Vita auch in Europa und den USA. Der Nachfolger der PSP muss sich nach einem schleppenden Start in Japan in einem schwierigen Markt behaupten. Dem allgemeinen Trend zum Trotz setzt Sony nicht auf billige Smartphone-Spiele, sondern will mit Vollpreisspielen für unterwegs punkten, die ein ähnliches Niveau wie die großen Konsolentitel für daheim erreichen.
Die Hardware bringt dazu alle nötigen Voraussetzungen mit. Das Gespann aus Vierkern-CPU und -GPU ist grob geschätzt doppelt so schnell wie Apples aktuelle iOS-Gerätegeneration. Das 5 Zoll große OLED-Display schafft ein Viertel der Full-HD-Auflösung und zeigt brilliante Farben und knackige Kontraste. Allein die Helligkeit reicht nicht für Spiele-Sessions bei sonnigem Wetter unter freiem Himmel.
Zur Steuerung haben die Spieler zahlreiche Optionen: Die PS Vita beherbergt Knöpfe und Analogsticks wie ein Gamepad, dazu kommen Bewegungssensoren, zwei Kameras, Touchscreen und ein zweites Touchpad auf der Rückseite. Mit letzterem kann beispielsweise beim Fußball-Spiel FIFA die Tor-Ecke auswählen, in die der Stürmer schießen soll. Dazu ist aber zuweilen etwas Fingerakrobatik nötig.
Die weiteren Internet- und Multimediafunktionen sind bislang nur rudimentär ausgearbeitet. Der Browser baut Seiten langsamer auf, als man dies von anderen Smartphones gewohnt ist und spielt zudem noch keine Videos ab. Neben vorinstalliertem Google Maps findet man auch kostenlose Apps für Facebook, Twitter, Flickr und Foursquares im Download-Store. YouTube fehlt bislang ebenso wie E-Mail.
Dürftig ist auch die Unterstützung für Musik und Filme. Diese muss man per USB-Kabel vom PC oder der PS3 übertragen. Aus Kopierschutzgründen meldet sich die PS Vita nicht als gewöhnliches Speichergerät, sondern der Nutzer muss die Daten mit einer Transfersoftware von Sony übertragen. Und das geht nur quälend langsam. Für 1 GByte braucht sie fünf Minuten, da ist selbst die PSP doppelt so schnell.
Schuld sind offenbar nicht zu langsame Speicherkarten, die – offiziell aus Kopierschutzgründen – in einem proprietären Format gefertigt werden und in der 16-GByte-Ausführung 50 Euro kosten. Laut Sonys Entwickler nutzen Spiele nur drei der vier CPU-Kerne. Der vierte kümmert sich um das Betriebssystem und wohl auch mit um den Kopierschutz. Die langsamen Übertragungsraten und auch die langen Ladezeiten einiger Spiele (bei WipeOut 2048 dauert es fast zwei Minuten, bis man vom Start der Software auf der Piste steht) legen die Vermutung nahe, dass die Daten on the fly verschlüsselt werden.
Laut Sony nutzen die Vita-Spiele individuell konfigurierte Kopierschutzmaßnahmen. Sie sollen verhindern, dass die Kopierschutzkette vollständig ausgehebelt werden kann. Dies hatte auf der PSP zu einer wahren Flut illegal kopierter Spiele in den Tauschbörsen geführt. In der Folge veröffentlichten die Publisher immer weniger hochkarätige Titel für die PSP. Ein solches Ausbluten will Sony mit den neuen Kopierschutzmaßnahmen bei der Vita verhindern.
Das Fehlen gängiger WLAN-Übertragungsfunktionen wie DLNA könnte auch eine politische Entscheidung sein. Sony bietet Filme über seinen Download-Store zur Miete oder als Kauf an. Später soll der neue Service Music Unlimited auch auf der Vita verfügbar werden, bei dem man Sonys kompletten Musik-Katalog für 10 Euro pro Monat streamen kann.
Das Startaufgebot der PS Vita



Bilderstrecke, 26 Bilder
Kurz angespielt: Welche Titel lohnen sich, welche nicht

Primär ist die PS Vita aber zum Spielen da und kann bereits zur Markteinführung ein beachtliches Portfolio vorzeigen. Sony selbst geht mit einer leicht abgespeckten Version seiner Abenteuer-Reihe "Uncharted" sowie einer neuen, schnelleren Episode der WipeOut-Rennspielserie an den Start. Ubisoft ist eine außergewöhnlich gute Portierung von "Rayman: Origins" gelungen, ebenso wie Capcoms "Ultimate Marvel vs. Capcom 3". Hinzu gesellen sich gute Umsetzungen von Segas "Virtua Tennis 4", Sonys "Everybody's Golf" und EAs "FIFA Football". Branchengrößen wie Activision, Take 2 oder Konami halten sich bislang aber noch zurück und liefern bisher keine Spiele für die PS Vita.
Die Vollpreisspiele sind auf ROM-Karten für 40 bis 50 Euro zu haben. Die Download-Versionen im Playstation Store kosten 5 Euro weniger. Derart hohe Preise werden von den Publishern auf Dauer aber kaum zu halten sein. Attraktiver sind da schon Download-Spiele aus dem mittleren Preissegment, die auch spielerische Experimente wagen. Positiv aufgefallen sind uns das morbide "Escape Plan", das knifflige "A-Men" und der Arcade-Shooter "Super Stardust Delta", die für 10 bis 15 Euro zu haben sind. Die PS Vita kann zudem Download-Spiele der PSP und die kleineren Minis-Spiele starten. Ein Import von UMD-Spielen ist nicht möglich, ebenso werden bislang weder PSOne- noch PS2-Spiele unterstützt, die seit neuestem im Playstation Store für die PS3 zum Download angeboten werden.
Doch billig ist das Ganze nicht: Sony verlangt für die WLAN-Version der PS Vita 250 Euro, die UMTS-Variante kostet 50 Euro mehr. Hinzu kommt eine Speicherkarte mit 4, 8 oder besser gleich 16 GByte, die zwischen 20 und 50 Euro kostet. Dann können Hardcore-Spieler mit dicker Geldbörse mit der PS Vita durchaus eine Menge Spaß haben. Sie dürften dankbar sein, dass Sony der Versuchung widerstanden ist, auf den Zug der billigen Smartphone-Spiele aufzuspringen. Die Studios loben die leichte Programmierung der PS Vita, die schnelle Portierungen bekannter Konsolenspiele erlaubt. Jedoch dürfte es sich als illusorisch erweisen, Mobilspiele für 50 Euro verkaufen zu können. Spannend ist der mittlere Preisbereich zwischen 5 und 20 Euro. In diesem kann die PS Vita mit Download-Titeln aufwarten, die deutlich gehaltvoller als übliche Smartphone-Spiele sind, aber trotzdem noch bezahlbar. Hier könnte genau die Nische liegen, in der mobile Spielkonsolen die kommenden Jahre überleben.
Einen ausführlichen Testbericht der PS Vita lesen Sie in der c't 6/12, ab kommenden Montag im Handel.






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Neues Produkt: Modem-Router für VDSL http://www.heise.de/newsticker/meldung/Modem-Router-fuer-VDSL-1440725.html/from/rss09

Mit Netgears erstem VDSL-Modem-Router DGND3800B steht ab Mitte März 2012 neben einigen Modellen von AVM, Draytek, Lancom und Zyxel ein weiterer Router für den heimischen VDSL-Zugang bereit. Das Gerät verbindet sich per VDSL oder ADSL2+ ins Internet und stellt als Netzwerkspeicher Dateien ins LAN: Auf USB-Medien gesicherte Musik, Videos und Bilder verteilt der Router per UPnP AV/DLNA an Medienabspieler oder per SMB/CIFS, HTTP und FTP an Rechner (Readyshare). Für Internetzugänge über Kabel-TV oder Glasfaserkabel steht eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle (WAN) am Router bereit, kabelgebundene Geräte gelangen über die vier Ports des Gigabit-Ethernet-Switches ins lokale Netz.
Das Gerät spannt Funknetze gleichzeitig bei 2,4 und 5 GHz gemäß IEEE 802.11n jeweils mit bis zu 300 MBit/s auf. Der Router unterteilt das WLAN per Multi-SSID in private sowie Gäste-WLANs und passende WLAN-Clients lassen sich per Knopfdruck am Router über Wi-Fi Protected Setup (WPS) einrichten. Laut Netgear betrifft die WPS-Sicherheitslücke den Router nicht, weil nach drei erfolglosen Anmeldeversuchen der nächste erst nach mehreren Minuten zugelassen wird.
Das Datenblatt nennt einen Jugendschutz-Filter (Live Parental Controls). Dabei handelt es sich um ein Zustatz-Tool für Windows und Mac OS, das den DNS-Dienst OpenDNS über eine Web-Seite mit Netgear-Logo konfiguriert und im Router die zugehörigen DNS-Server einträgt.
Auf dem Router laufende Apps unterstützt das Gerät noch nicht, soll das aber mit einem Firmware-Update noch in diesem Jahr lernen. Für die nötige Rechenleistung sorgt eine Dual-Core-CPU, deren Kerne mit jeweils 400 MHz takten. Außerdem stehen 128 MByte Arbeitsspeicher sowie 128 MByte Flash für die Firmware bereit. Laut Netgear kommt der DGND3800B ab Mitte März 2012 für 150 Euro auf den Markt.






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App von Petrus: Millionenbetrag ergaunert http://www.heise.de/newsticker/meldung/App-von-Petrus-Millionenbetrag-ergaunert-1440781.html/from/rss09
Mit Abbuchungen für eine vermeintliche "Mobile App" ist Mitte Februar ein Millionenbeitrag ergaunert worden. Zugunsten eines Petrus Egidius K. sind massenhaft 19,95 Euro per Lastschrift von deutschen Girokonten abgebucht worden, ohne dass es eine Gegenleistung gab. Dies berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Demnach ermitteln die Polizei in Lingen sowie die Staatsanwaltschaft Osnabrück nun gegen zwei Tatverdächtige aus den Niederlanden.
Die fast 20 Euro liefen auf ein Konto einer Bank in Lingen (Niedersachsen). Die Bank meldete der Polizei das Konto, weil zu dessen Lasten auffällig viele Rückbuchungen erfolgt waren. Inzwischen ist das Konto beschlagnahmt, das Guthaben betrug rund 1,7 Millionen Euro. Aufgrund des Kontostands und weiterer Informationen von der Bank geht die Staatsanwaltschaft von etwa 85.000 Opfern aus. "Im Moment ist das etwas schwierig zu beurteilen, der Datensatz hatte zum Teil Konten, die nicht mehr existieren, oder die Einträge hatten falsche Bankleitzahlen", erläuterte Staatsanwalt Alexander Retemeyer gegenüber heise online.
Bisher seien 800.000 Euro zurückgeflossen. "Rückbuchungen sind trotz Kontosperrung möglich", sagt Retemeyer. "Wir können das leider nicht von uns aus machen, da wir weder Namen noch Adressen der Geschädigten haben. Lediglich Kontonummern und Bankleitzahlen können wir sehen." Betrogene könnten die Rückbuchung zusammen mit ihrer Bank vornehmen.
Die Abbuchungen erfolgten in den bisher bekannt gewordenen Fällen zwischen dem 14. und 17. Februar. Weitere Opfer haben ihre Kontobewegungen womöglich noch gar nicht geprüft. Nach einem Gerichtsverfahren würden eventuelle Restbeträge an die Staatskasse des Landes Niedersachsen übergeben, erklärt der Staatsanwalt. Diese würden auch dann zurückgezahlt, sofern Betroffene nachweisen könnten, dass bei ihnen abgebucht wurde. Den Geschädigten empfiehlt die Staatsanwaltschaft Osnabrück, Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.






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Mozilla kündigt Marktplatz für offene Web-Apps an http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mozilla-kuendigt-Marktplatz-fuer-offene-Web-Apps-an-1440784.html/from/rss09
Die Mozilla-Stiftung will auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen eigenen Marktplatz für Web-Apps eröffnen. Entwickler sollen dort ihre Apps vermarkten, die auf Basis von quelloffenen Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS entwickelt wurden. Für Verbraucher soll der Marketplace allerdings erst "später in diesem Jahr" offen stehen.
Viele Einzelheiten verrät Mozilla noch nicht. Die Stiftung verspricht Entwicklern aber "offene und flexible Abrechnungsoptionen". Außerdem soll die Plattform die Kosten für die Entwicklung, Versionierung und Pflege von Applikationen massiv senken helfen und "einen bisher beispiellosen direkten Draht" zu den Kunden ermöglichen. Mozilla hat dafür neue Progarmmierschnittstellen entwickelt und beim W3C zur Standardisierung eingereicht.
Benutzern soll ein neues ID-System die Kontrolle über ihren Content geben und Apps – statt wie woanders an ein Gerät oder eine Plattform – an den Nutzer binden. Das MozillaWiki enthält ein paar mehr Einzelheiten. Einmal gekaufte Apps sollen sich auf den meisten HTML5-fähigen Geräten nutzen lassen.
Andere Marktplätze findet Mozilla zu beschränkt, was die Freiheiten der Benutzer und Entwickler beschneide und Innovationen hemme. "Mit der Entwicklung der fehlenden Puzzleteile erschließt Mozilla das volle Potential des Internets als Plattform für das standortunabhängige Entwickeln und den Konsum von Inhalten", sagt Todd Simpson, Chief of Innovation bei Mozilla.






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Signaturfehler: Avira für Exchange fraß Mails http://www.heise.de/newsticker/meldung/Signaturfehler-Avira-fuer-Exchange-frass-Mails-1440809.html/from/rss09
In der vergangenen Nacht sortierte der Avira-Scanner für Exchange-Server eingehende Nachrichten über mehrere Stunden hinweg ohne Grund in den "Badmail"-Bereich – eine Vorstufe zur Quarantäne. Dem Hersteller zufolge geschah dies aufgrund eines defekten Signatur-Updates. Vom Fehler ist ausschließlich das Firmenprodukt Avira AntiVir Exchange betroffen.
Auch nach Korrektur des Problems verbleiben auf den betroffenen Installationen die falsch wegsortierten E-Mails im Bad-Mail-Container. Zur Abhilfe muss man zuerst in der "AntiVir Exchange Konsole" den AntiVir Monitor anwählen, dort die Server-Eigenschaften öffnen und die "Virenscanner/AntiSpam Aktualisierung" per Hand auslösen.
Im nächsten Schritt muss man die nach "Badmail" verschobenen Nachrichten wiederherstellen. Hierfür steuert man zuerst die "Badmail Quarantäne" an, wählt mit Strg+A alle darin enthaltenen Mails aus und aktiviert per Rechtsklick den Befehl "Alle Aufgaben/Aus der Quarantäne senden". Daraufhin sollte man über die Option "Email erneut durch AntiVir Jobs dieses Servers bearbeiten" angeben, dass die Mails erneut geprüft werden sollen. Avira stellt mittlerweile einen diesbezüglichen Eintrag in seiner Wissensdatenbank bereit.
Administratoren von Exchange-Servern, die Avira AntiVir Exchange nutzen, sollten unbedingt überprüfen, ob ihre Installationen vom Problem betroffen sind. Dies ist daran zu erkennen, dass in den Eigenschaften der als "Badmail" einsortierten Objekte unter "Verarbeitung" die Beschreibung "Avira AntiVir Scan Engine Virus engine failed to scan" steht (siehe Bild).






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Neues 3D-Smartphone von LG http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-3D-Smartphone-von-LG-1440791.html/from/rss09
Bislang gibt es auf dem deutschen Markt nur wenige Smartphones, die 3D-Inhalte ohne Brille wiedergeben können – zum Mobile World Congress gesellt sich mindestens eines hinzu: LG bringt zu der am kommenden Montag beginnenden Messe das Optimus 3D Max mit, den Nachfolger des Optimus 3D. Das Max soll nach Angaben von LG-CEO Jong-Seok Park "einmal mehr das Engagement von LG für portables 3D-Entertainment beweisen".
Den 3D-Converter – der 2D-Inhalte "on the fly" passend in 3D wandelt – will LG verbessert haben, Anwendungen wie Google Earth, Google Maps oder andere geografische Darstellungen soll das Gerät problemlos in 3D darstellen. In 3D aufgenommene Fotos und Videos lassen sich durch einen seitlich angebrachten Schalter auch zweidimensional darstellen und damit mehreren Betrachtern gleichzeitig zeigen. Weitere 3D-Anwendungen will LG in einer speziellen 3D-Zone seines Onlineshops "Smartworld" bereitstellen.
Auf der Hardware-Seite kommt das Optimus wohl nicht mit den Highend-Geräten mit, die wir zum Mobile World Congress erwarten (siehe auch den Artikel Vierzylinder im MWC-Special). Der Dual-Core-Prozessor (OMAP4430) wird mit 1,2 GHz getaktet, das 4,3-Zoll-Display zeigt 800 × 480 Pixel. Es ist mit der zweiten Version von Cornings Gorilla-Glass geschützt, die gerade zur CES im Januar vorgestellt wurde. Intern verbaut LG einen 1520-mAh-Akku, 1 GByte Hauptspeicher und 8 GByte Flash, zu einem SD-Slot gibt es bislang keine Angaben.
Die Doppelkamera hat eine Auflösung von 5 Megapixel und nimmt Full-HD-Videos auf, der USB-Anschluss dient mittels MHL-Adapter auch zur Wiedergabe von Full-HD-Videos auf 2D- oder 3D-Fernseher. Dabei kann das Optimus 3D Max per DLNA auch als Medienzentrale für den vernetzen Haushalt dienen. Verbindung zum Netz nimmt das Smartphone per WLAN oder HSPA+ mit maximal 21 MBit/s auf, zudem ist ein NFC-Chip an Bord – LG verspricht einen "NFC-Komplettsupport"; mittels spezieller NFC-Tags soll sich das Telefon automatisch auf bestimmte Umgebungen einstellen können. So kann es sich etwa in den KFZ-Modus schalten, wenn ein entsprechendes Tag im Auto angebracht ist.
Das Optimus 3D Max soll im März zunächst in Korea auf den Markt kommen, Europa steht danach auf der Agenda. Einen Preis hat LG noch nicht bekannt gegeben.






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Bericht: Googles Augmented-Reality-Brille noch dieses Jahr http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Googles-Augmented-Reality-Brille-noch-dieses-Jahr-1440586.html/from/rss09
Ende des Jahre soll von Google ein tragbares Head-Up-Display in Form einer Brille erscheinen, das per eingebautem Display und Kamera Informationen über die Umgebung ins Sichtfeld des Nutzers einblendet. Das berichtet die New York Times in Berufung auf die Insider-Seite 9to5 Google. Bisher gibt es weder Fotos noch exakte Informationen zu der Brille. Als Quellen werden mit dem Projekt vertraute Google-Mitarbeiter genannt, die jedoch ungenannt bleiben möchten. Demnach sollen in der Brille Smartphone-Komponenten verbaut sein, als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz.
Über eine Kamera wird die Umgebung abgefilmt und auf einem intransparenten Display angezeigt, das statt eines Brillenglas eingebaut ist. Das andere Glas ist durchsichtig. In das Bild blendet die Brille dann Informationen zur Umgebung ein, die aus diversen Google-Dienste stammen. Dafür sendet die Brille zum Beispiel die Position des Nutzers an Latitude und Aufnahmen an die Bildersuche Goggles. Die Bedienung erfolgt über die Neigung des Kopfes. Da das Abfilmen anderer Menschen Probleme mit der Privatsphäre aufwirft, wollen die Entwickler sicherstellen, dass die abgefilmten Personen über den Einsatz der Brille informiert werden, wie auch immer das geschehen soll.
Auch über den Preis, zu dem das Gerät am Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, wird spekuliert – er soll sich im Rahmen eines Smartphones bewegen. An dem Projekt, dass angeblich in Googles X-Labor entwicklet wird, sollen der Google-Mitgründer Sergey Brin und der Latitude-Entwickler Steve Lee beteiligt sein.






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Microsoft beschwert sich in Brüssel über Motorola http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-beschwert-sich-in-Bruessel-ueber-Motorola-1440714.html/from/rss09
Microsoft geht bei der EU-Kommission gegen den Handy-Hersteller Motorola Mobility mit dem Vorwurf des Patentmissbrauchs vor. Motorola nutze 50 Patente für die Anzeige von Web-Videos, um den Verkauf von Windows-PCs, der Spielekonsole Xbox und anderer Geräte zu stoppen, erklärte Microsoft in einem Blogeintrag am Mittwoch unter der Überschrift "Google: Please Don’t Kill Video on the Web".
Die Motorola-Forderungen für eine Lizenz auf die Patente für den Videostandard H.264 seien unangemessen hoch. Die Wettbewerbsbeschwerde bei der EU-Kommission richtet sich auch gegen den Internet-Konzern Google, der Motorola gerade übernimmt. Google scheine nicht gewillt, den Motorola-Kurs zu ändern, erklärte Microsoft.
[Update: Microsoft argumentiert, die Motorola-Forderungen für eine Patentlizenz bei dem Videostandard H.264 seien unangemessen hoch. So solle der Hersteller eines 1000 Dollar teuren Notebooks an Motorola 22,50 Dollar für eine Lizenz auf 50 Patente bezahlen. Für die restlichen 2300 Patente, die den H.264-Standard ausmachen, würden aber nur zwei US-Cent fällig.
Motorola hat als Mobilfunk-Pionier eine Schatztruhe aus rund 17.000 Patenten und 6800 Patentanträgen. Das ist auch der Grund, warum Google trotz des geringen Motorola-Anteils im Handy-Markt 12,5 Milliarden Dollar für Motorola Mobility zahlen will: Das Ziel ist, das Patentarsenal hinter dem mobilen Betriebssystem Android zu stärken, das derzeit im Visier vieler Patentklagen von Apple und Microsoft steht.Die Wettbewerbshüter in Brüssel und Washington haben die Motorola-Übernahme durch Google zwar kürzlich durchgewunken , die Unternehmen aber zugleich gewarnt, dass sie den Einsatz von Standard-Patenten sehr genau verfolgen werden. Google versicherte zuletzt ausdrücklich, dass der Konzern den Zugang zu Motorola-Patenten nach Vollzug der Übernahme nicht einschränken werde. Den von Apple vorgeschlagenen Verzicht auf Verkaufsverbote auf Grundlage von Standard-Patenten unterstützte Google im Gegensatz zu Microsoft oder dem Netzwerk-Ausrüster Cisco aber nicht. Zu der aktuellen Klage wollte Google keine Stellungnahme abgeben, weil sich die Beschwerde gegen Motorola richte und man keinen Einfluss auf Motorola habe. Motorola Mobility war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.] (dpa)
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Nikon D4: Flaggschiff mit Verspätung http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nikon-D4-Flaggschiff-mit-Verspaetung-1440506.html/from/rss09
Angekündigt hat Nikon sein neues Flaggschiff D4 für Mitte Februar, in den Läden aufgetaucht ist es bislang aber noch nicht. Jetzt hat Nikon UK gegenüber Techradar bestätigt, dass die D4 erst Mitte März ausgeliefert werden soll.
Ein Sprecher des Kameraherstellers sagte gegenüber dem Onlinemagazin, dass Anpassungen am Produktionsplan für die Verzögerungen verantwortlich seien. Gegenüber heise Foto bestätigte ein Sprecher von Nikon Deutschland ebenfalls, dass die D4 ab Mitte März ausgeliefert wird. Zu Details der Verzögerung wollte er sich nicht äußern. Trotz der hohen Nachfrage hoffe man mit einer ausreichenden Zahl von Kameras am Markt zu starten.
Weitere Details zur Lieferverzögerung der Nikon D4 finden Sie auf heise Foto.




Mobile World Congress 2012
Vierzylinder
Bei den Smartphone-Flaggschiffen sind in diesem Jahr vor allem drei Trends zu sehen: dünne Gehäuse, große HD-Displays und Vierkern-Prozessoren. Viele laufen unter Android 4.0.
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Bericht: Erstmals DDoS-Attacke über IPv6 http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Erstmals-DDoS-Attacke-ueber-IPv6-1440364.html/from/rss09
Der für seine Sicherheits- und Monitoring-Hardware bekannte Hersteller Arbor Networks konnte nach eigenen Aussagen erstmals eine verteilte Dienstblockade (Distributed Denial of Service, DDoS) über das kommende Internet Protokoll Version 6 (IPv6) beobachten. Gegenüber US-Medien erklärt Arbor Networks, dass damit ein weiterer Meilenstein in der IPv6-Entwicklung abgeschlossen sei. Bislang habe es schlicht zu wenige Rechner im Internet mit IPv6 gegeben: Jetzt sei offenbar eine kritische Masse erreicht, die solche Angriffe in Produktionsnetzen erst möglich mache. Weitere Details dazu beschreibt der Hersteller in seinem aktuellen Worldwide Infrastructure Security Report.






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EU-Kommission: EuGH soll ACTA prüfen http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-EuGH-soll-ACTA-pruefen-1440464.html/from/rss09
Die EU-Kommission lässt das umstrittene Urheberrechtsabkommen ACTA juristisch überprüfen. Die EU-Behörde werde den Text dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorlegen, um zu klären, ob er mit den europäischen Grundrechten vereinbar ist. Das kündigte EU-Handelskommissar Karel De Gucht am Mittwoch in Brüssel an.
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein internationaler Handelspakt mit dem Ziel, Urheberrechte weltweit durchzusetzen. Kritiker sehen in dem Abkommen eine Einschränkung von Freiheitsrechten im Internet. Nach anhaltenden Protesten hatten mehrere EU-Mitglieder wie Polen und Tschechien die Acta-Ratifizierung ausgesetzt. Deutschland hat beschlossen, das Abkommen bis zur Klärung offener Fragen vorerst nicht zu unterzeichnen.
[Update: Durch die juristische Prüfung kann sich laut De Jucht die Ratifizierung von ACTA im Europaparlament verzögern. Wörtlich sagte er, "ich gehe davon aus, dass der Ratifizierungsprozess solange ausgesetzt wird, bis das Urteil vom Europäischen Gerichtshof vorliegt".] (dpa)
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Umsatz- und Gewinnrückgang bei France Telecom http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umsatz-und-Gewinnrueckgang-bei-France-Telecom-1440281.html/from/rss09
France Telecom hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rückgang beim Nettogewinn hinnehmen müssen. Während der operative Gewinn des französischen Telekommunikationskonzerns im Vorjahresvergleich von 7,56 Milliarden auf 7,95 Milliarden Euro anwuchs, schrumpfte der Nettogewinn von 4,88 Milliarden auf 3,89 Milliarden Euro. Er blieb damit laut einem Bericht des Wall Street Journal unter den Erwartungen der Analysten.
Der Umsatz ging laut Mitteilung (PDF-Datei) von 45,5 Milliarden auf 45,2 Milliarden Euro zurück. Der Konzern begründete dies mit den Umbrüchen im arabischen Raum, der die Geschäfte in Ägypten beeinflusst habe, der politischen Krise in der Elfenbeinküste und mit regulatorischen Maßnahmen.
Mit 226,3 Millionen Kunden hatte France Telecom zum Ende 2011 rund 16,7 Millionen oder 8 Prozent Kunden mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs sei vor allem den Mobilfunk-Märkten in Afrika und im Nahen Osten zu verdanken. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet France Telecom schwierige makroökonomische Bedingungen, strengere Regulierungen, höhere Steuern und vor allem durch den Start eines vierten Mobilfunkanbieters in Frankreich eine verstärkte Konkurrenz.






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Britische Ärzte können Apps "verschreiben" http://www.heise.de/newsticker/meldung/Britische-Aerzte-koennen-Apps-verschreiben-1440102.html/from/rss09
Britische Hausärzte können ihren Patienten demnächst Smartphone-Anwendungen "verschreiben", die ihrer Gesundheit dienlich sind. Dabei sollen sie aus einer Liste von knapp 500 Apps auswählen, die in einer öffentlichen Abstimmung mit Hilfe von 12.600 Stimmen und Kommentaren festgelegt wurde. Das teilte am heutigen Mittwoch das britische Gesundheitsministerium mit. Die Anwendungen sollen entweder kostenlos oder zu einem geringen Preis erhältlich sein.
Die Anwendungen helfen ihren Nutzern beispielsweise im Umgang mit langwierigen Krankheiten wie Diabetes, mit posttraumatischen Belastungen oder zur Beobachtung des Blutdrucks, hieß es weiter. Auch könnten Nutzer mit den Apps Dienste des Nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) auf einer Landkarte ausfindig machen und sich Tipps für eine gesunde Lebensführung und Ernährung holen. Nutzer der Anwendung "Patients Know Best" können ihre eigene Patientenakte mit Hilfe der Krankenhausaufzeichnungen pflegen, kontrollieren, wer alles Zugriff auf sie hat und Online-Visiten mit Ärzten vereinbaren.
Die britische Regierung entwickelt derzeit eine Informationsstrategie für das Gesundheitssystem. Dazu gehöre neben den Apps auch das Informationsportal NHS Choices mit monatlich über 14 Millionen Besuchern. Die nächsten Schritte der Strategie sollen im Frühling bekannt gegeben werden.






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Computerspielemarkt in Deutschland leicht geschrumpft http://www.heise.de/newsticker/meldung/Computerspielemarkt-in-Deutschland-leicht-geschrumpft-1440039.html/from/rss09
Der Computerspielemarkt in Deutschland ist im vergangenen Jahr geschrumpft. Der Umsatz aus Software-Verkäufen ging leicht auf 1,57 Milliarden Euro zurück, wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) mitteilte. Damit lag das Minus wie im Jahr zuvor bei rund 1 Prozent. Die Zahl der verkauften Einheiten stieg zwar leicht auf 71,6 Millionen Stück, der Durchschnittspreis fiel aber um 2 Prozent auf 21,99 Euro. Für die Erhebung hatte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 25.000 Verbraucher befragt und die Ergebnisse hochgerechnet.
Weiter auf dem Vormarsch ist der digitale Vertrieb. 27 Prozent aller Titel seien per Download erworben worden, 2010 waren es 24 Prozent, berichtete der BIU. In den jetzt präsentierten Zahlen ist der Umsatz aus Abonnements, Premium-Mitgliedschaften und dem Verkauf virtueller Zusatzinhalte allerdings nicht enthalten – dieses Segment wächst derzeit stark. Die Zahlen dafür will der BIU später vorlegen.
"Nachdem wir bis zum dritten Quartal 2011 noch einen Umsatzrückgang von 5 Prozent beobachten mussten, freuen wir uns vor allem mit Blick auf die Entwicklung in anderen wichtigen Absatzmärkten, in Deutschland das Jahr 2011 stabil abzuschließen", so BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. Das Weihnachtsgeschäft mit verkaufsstarken Titeln habe für Wachstumsimpulse gesorgt.
Stärkstes Segment waren die Konsolenspiele mit 888 Millionen Euro Umsatz gegenüber 884 Millionen Euro im Vorjahr. Die in Deutschland traditionell beliebten PC-Spiele trugen 445 Millionen Euro bei; 2010 waren es noch 443 Millionen. Der Umsatz mit Spielen für mobile Konsolen und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer schrumpfte deutlich und lag bei rund 237 Millionen Euro (2010: 264 Mio.). Allerdings erwartet der Verband hier eine Trendwende: Die neuen Mobilkonsolen Nintendo 3DS und Playstation Vita würden für Wachstumsimpulse sorgen, erklärte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. (mit Material von dpa) /






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US-Regierung will Mobilfunk-Ausbau fördern http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Regierung-will-Mobilfunk-Ausbau-foerdern-1440035.html/from/rss09
Die US-Regierung will den Ausbau der in den USA vorhandenen Mobilfunknetze massiv vorantreiben, erklärte US-Vizepräsident Joe Biden bei der Vorstellung eines Berichts zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Demzufolge sollen die für schnelle Datendienste nutzbaren Mobilfunk-Frequenzbereiche in den kommenden 10 Jahren verdoppelt werden. Damit wolle man einerseits dem immer weiter anschwellenden Datenverkehr mobiler Geräte Raum schaffen, andererseits aber auch für mehr öffentliche Sicherheit sorgen und Innovationen sowie neue Arbeitsplätze fördern.
So stieg beim Mobilfunkbetreiber AT&T seit der Einführung des iPhones im Jahr 2007 der mobile Datenverkehr um das 30-fache – ein Abflauen dieses Trends sei hingegen nicht zu erwarten, erläutert der Bericht. Würden die US-Mobilfunknetze nicht ausgebaut, drohen daher Engpässe oder ein "Spectrum Crunch", konstatieren die Autoren weiter.
Konkret plant die US-Regierung ein eigenes Funknetz für Polizei und Rettungsdienste sowie eine Änderung bei der Frequenzvergabe: Neben weiteren Auktionen sollen in Zukunft mehr Frequenzen für die unlizenzierte Nutzung freigeben werden, was die Entwicklung neuer drahtloser Techniken vorantreiben könnte. Das Mobilfunknetz für Polizei und Rettungsdienste sowie weitere im Bericht beschriebene Maßnahmen wolle die Regierung zum Teil aus den Erlösen der Frequenz-Auktionen finanzieren.






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Office für iPad: Microsoft dementiert – teilweise http://www.heise.de/newsticker/meldung/Office-fuer-iPad-Microsoft-dementiert-teilweise-1440043.html/from/rss09
Microsoft hat einen Bericht der iPad-Zeitung The Daily dementiert, wonach eine Office-Version für das iPad fertiggestellt sei. "Die Geschichte basiert auf ungenauen Gerüchten und Spekulationen. Wir haben keinen weiteren Kommentar", so das Unternehmen gegenüber der New York Times. Eine deutsche Sprecherin sagte gegenüber Mac & i, man habe zu diesem Thema "derzeit keine Informationen" vorliegen. "Sobald wir diese haben, werden wir Sie zeitnah informieren."
Das Dementi wurde allerdings durch eine kurz darauf freigeschaltete Twitter-Botschaft des offiziellen "Microsoft News"-Accounts abgeschwächt. "Wir haben großen Respekt für The Daily, aber leider gibt ihnen jemand schlechte Infos. Und das wird "in den nächsten Wochen" klar werden." Was genau damit gemeint ist, darüber hüllte sich sowohl der Twitter-Account "Microsoft News" als auch die Microsoft-Pressestelle anschließend in Schweigen.
The Daily hatte berichtet, Microsoft plane sowohl eine Office-Version für das iPad als auch eine angepasste Variante für OS X Lion – letztere sei "zu einem Zeitpunkt im nächsten Jahr" geplant, zu dem dann allerdings vermutlich OS X Mountain Lion aktuell wäre. Die iPad-Zeitung bekräftigte ihren Bericht auch nach dem Dementi. "Eine funktionierende Version der App wurde uns von jemandem bei Microsoft vorgeführt", schrieb der zuständige Redakteur Peter Ha auf Twitter. Auch ein Office-Bild, das der Story auf dem iPad beigestellt war, sei korrekt.






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"Ubuntu für Android" verwandelt Smartphone in PC http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ubuntu-fuer-Android-verwandelt-Smartphone-in-PC-1439942.html/from/rss09

Canonical hat "Ubuntu für Android" vorgestellt, das die von der Linux-Distribution Ubuntu gewohnte Desktop-Umgebung auf einem externen Monitor bietet, wenn man ein mit der Software ausgestattetes Android-Gerät in ein Dock steckt; zusammen mit Maus und Tastatur am Dock verwandelt die Umgebung so ein Smartphone in etwas PC-Ähnliches. Die dafür zuständige Software läuft parallel zu jener, mit der Anwender normalerweise auf ihren Android-Geräten interagieren; man darf sich "Ubuntu für Android" also nicht wie eine Dual-Boot-Lösung vorstellen, sondern eher wie eine zweite Bedienoberfläche, die einige Sekunden nach dem Andocken erscheint und parallel zur Android-Oberfläche läuft.
Wie Canonical-Gründer Mark Shuttleworth in seinem Blog erläutert, will die Firma die Software in der nächsten Woche auf dem Mobile World Congress zeigen. Die Webseite zum Produkt ist weniger auf typische Ubuntu- oder Linux-Nutzer ausgerichtet, sondern spricht eher Geräte-Hersteller an. Diese sollen die Software vorinstallieren und müssen pro Gerät eine Gebühr an Canonical entrichten; diese soll unter anderem Entwicklung, Pflege und Qualitätssicherung sowie Lizenzkosten abdecken, die Canonical an andere Unternehmen zahlt. Was genau mit Letzterem gemeint ist, bleibt unklar – möglicherweise sind es Lizenzen für die Verarbeitung geschützter Audio- und Video-Formate oder auf Unternehmensmitarbeiter ausgerichtete Apps von Adobe, Citrix und VMWare, die vorinstalliert sein sollen. Testversionen stehen nicht zum Download bereit.
Die Webseite zu den technischen Eigenschaften erläutert, dass "Ubuntu für Android" mindestens eine 1-GHz-Dual-Core-CPU, 512 MByte Arbeitsspeicher und 2 GByte Speicherplatz für das Disk-Image benötigt. Als Standard-Anwendungen sind Chromium, Google Calendar, Google Docs, Thunderbird, Gwibber, VLC, PiTiVi, Ubuntu Music Player, Ubuntu Photo Gallery und Android Dialer vorgesehen; auf der Ubuntu-Oberfläche lassen sich auch Android-Apps starten. Um die grafische Oberfläche auf dem externen Monitor kümmert sich offensichtlich ein X-Server, der beim Andocken startet und das Bild über HDMI ausgibt; beim Anschluss eines Fernsehers soll die Oberfläche von Ubuntu TV erscheinen.
Ubuntu für Android soll direkt auf Datenbestände wie die Kontaktinformationen oder die Bookmarks zugreifen können, die Android verwaltet. Selbst im angedockten Zustand kann der Anwender die Android-Oberfläche auf dem Smartphone normal nutzen, während auf dem externen Monitor die Ubuntu-Oberfläche läuft. Anwender sollen auch über letztere Anrufe annehmen können sowie SMS und E-Mail senden oder empfangen. Einige dieser Funktionen zeigt ein Canonical-Mitarbeiter in einem Youtube-Video:
Canonical-Mitarbeiter zeigen Ubuntu für Android.







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Auch Fujitsu möchte Smartphones in Europa verkaufen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Auch-Fujitsu-moechte-Smartphones-in-Europa-verkaufen-1417798.html/from/rss09

Der japanische Konzern Fujitsu möchte wie Panasonic in den europäischen Smartphone-Markt einsteigen, berichtet die Financial Times. Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona will der Hersteller demnach eine Reihe von Smartphones vorstellen. Bisher ist Fujitsu nur auf dem asiatischen Markt mit Smartphones aktiv, bis Mitte vorigen Jahrs in einem Joint-Venture mit Toshiba. Der für das europäische Smartphone-Geschäft von Fujitsu verantwortliche Robert Pryke erklärte gegenüber der FT, dass man bereits mit einigen europäischen Providern Gespräche über die Vermarktung der Geräte aufgenommen habe.
Welche Geräte die Japaner nächste Woche zeigen werden, ist genauso unbekannt wie deren Betriebssysteme. In Japan stellt Fujitsu jedenfalls sowohl Smartphones mit Android, als auch mit Windows Phone her. Das Wirtschaftsblatt nennt LTE, NFC und Fingerabdruckscanner als mögliche Ausstattung, zudem sollen die Smartphones wasserdicht werden.
Auch der japanische Konkurrent Panasonic hatte angekündigt, in diesem Jahr in Europa eigene Smartphones anzubieten und stellte bereits ein Gerät vor.






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Speicher als Smartphone-Flaschenhals http://www.heise.de/newsticker/meldung/Speicher-als-Smartphone-Flaschenhals-1439549.html/from/rss09
Um im Mobilmarkt zu punkten, setzen die Hersteller von Smartphones und Tablet-Rechnern auf immer schnellere Prozessoren. Forscher aus den Laboren des Technologiekonzerns NEC halten dies für Augenwischerei, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Performance der mobilen Kleincomputer werde in erster Linie durch die Geschwindigkeit begrenzt, mit denen sie Daten im Speicher auslesen und ablegen können. "Wir verbringen viel Zeit damit, Apps zu nutzen, aber ein großer Teil dieser Zeit geht fürs Warten drauf – auf eine Webseite oder die Aktualisierung einer App-Ansicht", sagt Forscher Nitin Agrawal.
Agrawal und seine Kollegen haben in einer Testreihe untersucht, wie sich Flash-Speicherkarten acht verschiedener Hersteller auf die Geschwindigkeit von populären Android-Apps auswirken. Die Ergebnisse haben die NEC-Forscher vergangene Woche auf der Konferenz Usenix File and Storage Technology (FAST '12) im kalifornischen San Jose vorgestellt.
Bei ihrer Studie setzten sie Smartphones vom Typ Nexus One ein, auf dem Gingerbread installiert war. Dabei veränderten sie das Betriebssystem so, dass Apps nicht auf die internen Speicherchips zurückgreifen, sondern ihre Daten im Wesentlichen auf die Speicherkarten schreiben. Die werden im Normalbetrieb zwar nur benutzt, um Bilder und Musik zu speichern. Die Ergebnisse sollten sich aber auch auf die Geräte-eigenen Speicherchips verallgemeinern lassen, sagt Agrawal.
Die Ergebnisse waren durchaus signifikant: Nach einem Kaltstart kam die Gmail-App bei der leistungsfähigsten Speicherkarte dreimal schneller in Gang als bei der schwächsten. Die Twitter-App startete mit dem besten Speicher doppelt so schnell. Der Android-Browser wiederum konnte im Testlauf 50 Web-Seiten mit der besten Karte dreimal so schnell aufrufen wie mit der schwächsten.
Mehr zum Thema in Technology Review online:Nadelöhr im Androiden






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Nutzerdatenbank von Porno-Portal offen im Netz http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nutzerdatenbank-von-Porno-Portal-offen-im-Netz-1439973.html/from/rss09
Die Nutzerdatenbank des Porno-Film-Portals videosz.com war offen über das Internet zugänglich. VideosZ bietet Kunden für rund 30 US-Dollar die Möglichkeit, beliebige Porno-DVDs herunterzuladen. Durch die Lücke war es möglich, ohne Angabe eines Passwortes auf mehrere hunderttausend Datensätze von Kunden und Affiliate-Partnern zuzugreifen, darunter Adressen, Passwörter, Kreditkartendaten und Filme, die heruntergeladen wurden.
Ein anonymer Heise-Leser war über eine IP-Adresse gestolpert, unter der ein Server mit einer ungeschützten phpMyAdmin-Oberfläche erreichbar war. Üblicherweise sind derartige Server durch einen Login geschützt und erlauben die Kontaktaufnahme auch nur von bestimmten Rechner aus.
Neben den Kundendaten waren in der Datenbank auch teilweise Geschäftsdaten des Partner-Programms von VideosZ und die ausgezahlten Prämien zu finden. Heise Security informierte den Betreiber des Servers über das Problem, der daraufhin einen Zugriffsschutz einrichtete. Für eine Stellungnahme war VideosZ jedoch nicht zu erreichen.






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Intershop auch 2011 wieder mit Rekordergebnis http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intershop-auch-2011-wieder-mit-Rekordergebnis-1439966.html/from/rss09
Der thüringische Software-Anbieter Intershop hat am heutigen Mittwoch für 2011 ein Rekordergebnis vermeldet. Dabei konnten die Zahlen des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen werden. Laut einer Mitteilung des Unternehmens, das sich auf Programme für den Internethandel spezialisiert hat, lag der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 49,2 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 29 Prozent gegenüber 2010 und übertrifft deutlich die letzten Prognosen.
Im gleichen Zeitraum stieg der Überschuss von 1,9 Millionen Euro im Jahr 2010 auf nun 3 Millionen Euro. Mit einem Nettoumsatz von 13,6 Millionen Euro war das 4. Quartal für das Unternehmen aus Jena sogar das erfolgreichste Quartal der vergangenen zehn Jahre.
Als Grund für das starke Wachstum gab Intershop die positive Entwicklung im Geschäft mit großen strategischen Kunden an. Im Bereich E-Commerce und Online-Marketing konnten außerdem zahlreiche neue Kunden gewonnen werden. Erfolgreichstes und auch stärkstes Segment blieb das Beratungsgeschäft, bei dem der Nettoumsatz um 35 Prozent stieg.
Trotz schwieriger Wirtschaftslage und der anhaltenden Eurokrise geht das Unternehmen für 2012 von einer weiteren Umsatzsteigerung von 10 bis 20 Prozent aus. Als herausragendstes Ereignis kündigte der Konzern die Vorstellung der neuen E-Commerce-Software Intershop 7 auf der anstehenden CeBIT an.






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Neue Regeln für Österreichs Telekombranche http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Regeln-fuer-Oesterreichs-Telekombranche-1439986.html/from/rss09
Am Dienstag ist ein wichtiger Teil der jüngsten Novelle des österreichischen Telekommunikationsgesetzes (TKG 2003) in Kraft getreten. Der Konsumentenschutz wird ausgebaut, die Regulierungsbehörden werden mit neuen Kompetenzen ausgestattet. Bereits seit November gelten neue Regeln im Sicherheitsbereich und bei Regulierungsverfahren. Einfacher soll der Ausbau von Netzen werden. Andererseits stehen den Betreibern zum 1. April hohe Kosten ins Haus: In einer separaten Novelle wird die Vorratsdatenspeicherung eingeführt.Die allgemeine Telekom-Regulierung wird weniger detailliert, einige Verordnungen fallen weg. Manche Verfahren werden beschleunigt, aber die intensivere Koordinierung auf EU-Ebene könnte wiederum Zeit kosten. Die neuen Vorschriften für Konsumentenschutz und Preistransparenz gehen über die europarechtlichen Vorgaben hinaus. Verschiedene österreichische Anbieter hatten durch wiederholtes Schwindeln den Unmut von Politik und Verbrauchern erregt. Daher kann die Rundfunk- und Telekom Regulierungs GmbH (RTR) nun genau vorschreiben, wie Kunden über nachteilige Änderungen ihrer Verträge zu informieren sind.Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) oder Entgeltbestimmungen (EB) müssen über die zugesicherte Qualität von Diensten (wie Verfügbarkeit und Bandbreiten) Auskunft geben. Einschränkungen beim Zugang zu und der Nutzung von Diensten oder Endgeräten müssen ebenso offengelegt werden, wie Maßnahmen zur Kontrolle des Datenverkehrs (Traffic Shaping etc.) Netzneutralität ist nicht verpflichtend. Im Kampf gegen den Betrug mit Mehrwertdiensten kann die RTR Auszahlungsstopps verhängen, dann darf auch von den Endkunden nichts kassiert werden.Neu abgeschlossene Verträge sind für maximal 24 Monate bindend, was aber nicht für spätere Verlängerungen gilt. Ausdrücklich verankert wird der Anspruch auf kostenlose Rechnungen auf Papier. Die Einspruchsfrist gegen Rechnungen oder Abbuchungen beträgt nunmehr einheitlich drei Monate. Mehrwertdienste können wie bisher einmal pro Jahr kostenfrei gesperrt werden, ab 21. Mai gilt das auch für mobile Datendienste. Bei Fangschaltungen wird der Datenschutz verstärkt.Am 1. Mai tritt die neue Kostenbeschränkungsverordnung für mobile Datendienste in Kraft. Sind enthaltene Paketvolumina aufgebraucht oder werden 30 Euro erreicht, ist der Kunde per SMS zu warnen. Bei Erreichen von 60 Euro Rechnungsbetrag muss der Datendienst gesperrt oder auf eine kostenfreie Bandbreite von mindestens 128 KBit/s gedrosselt werden. Verbraucher können den Schutz ablehnen, Unternehmen erhalten ihn auf ausdrücklichen Wunsch. Datenroaming wird aber nicht erfasst und kann weiterhin teuer kommen.Neu ist ein Abschnitt über Sicherheit und Netzintegrität. Die Netzbetreiber müssen die von der European Network and Information Security Agency (ENISA) erlassenen Minimalen Sicherheitsrichtlinien umsetzen. Bestimmte Vorfälle sind der RTR zu melden. Bei konkretem Verdacht kann die Behörde Sicherheitsaudits durchführen.Auch im Frequenzrecht hat sich vieles geändert. Die Vergabe- und Nutzungsbedingungen sind neu gestaltet, die Weitergabe von Frequenzrechten wurde vereinfacht. Über die Möglichkeit des "Refarmings" freuen sich die Mobilfunker besonders. Damit ist es möglich, die bisher für GSM gewidmeten Frequenzen auch für andere Dienste wie UMTS oder LTE freizugeben.Schließlich ist es leichter, fremdes Eigentum für den Netzausbau zu nutzen: Dies betrifft nicht nur öffentlichen und privaten Grund, sondern auch die Anlagen anderer Netzbetreiber wie Leitungen, Rohre oder Masten. Dazu muss der RTR auf Anfrage auch offengelegt werden, welche Infrastruktur vorhanden ist. (Daniel AJ Sokolov)
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Schwache PC-Nachfrage drückt weiter auf das Geschäft von Dell http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schwache-PC-Nachfrage-drueckt-weiter-auf-das-Geschaeft-von-Dell-1439946.html/from/rss09
Dem Computerkonzern Dell machen die schwächelnden PC-Verkäufe zu schaffen, greifen doch mittlerweile viele Menschen lieber zu einem Tablet. Im vierten Geschäftsquartal musste Dell im Geschäft mit Privatkunden einen leichten Rückgang hinnehmen. Im Geschäft mit Firmenkunden und Behörden konnte der Hersteller die Schwäche dadurch ausgleichen, dass er verstärkt Dienstleistungen rund um die Informationstechnologie anbietet.
Dank des Servicegeschäfts wuchs der Umsatz in den drei Monaten bis Anfang Februar noch um 2 Prozent auf 16 Milliarden US-Dollar (12,1 Mrd. Euro). Die Kunden würden Dell heute nicht mehr als reinen PC-Hersteller wahrnehmen, so Gründer und Konzernchef Michael Dell am Dienstag. Er hatte den Umbau zu einem breit aufgestellten Computerkonzern angestoßen, nachdem das PC-Geschäft immer weniger abgeworfen hatte.
Zuletzt musste Dell allerdings höhere Kosten verdauen. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 764 Millionen US-Dollar (577 Mio. Euro). Das ist nur ein Bruchteil dessen, was Apple mit iPhone, iPad und Mac im letzten Quartal verdient hatte: 13,1[ ]Milliarden US-Dollar.
Dell versucht mit dem Ausbau des Servicegeschäfts, dem Druck zu entkommen. Dabei wandelt der Computerbauer auf den Spuren des erfolgreichen IT-Urgesteins IBM. Der Betrieb von Rechenzentren oder die IT-Beratung sind üblicherweise profitabler als der Verkauf von Hardware. Denn es gibt fast immer jemanden, der den PC billiger anbietet. Die Angreifer von Dell sitzen vor allem in Asien und heißen Acer, Asus oder auch Lenovo.
Die Dell-Aktie fiel nachbörslich um annähernd 5 Prozent. Für Enttäuschung sorgte bei den Anlegern auch, dass Dell im laufenden Quartal mit einem Umsatzschwund von 7 Prozent rechnet. Analysten hatten bislang mit einem besseren Abschneiden kalkuliert.
Dell ist nach den Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner die Nummer drei der PC-Branche hinter Hewlett-Packard und der chinesischen Lenovo, die vor Jahren das PC-Geschäft von IBM übernommen hatte. HP legt seine Bilanz am Mittwoch vor.
Nach Angaben von Gartner stagnierte der Computerabsatz im vergangenen Jahr wegen der schleppenden Erholung in den USA und der Schuldenkrise in Europa. Erschwerend hinzu kam die Konkurrenz durch die neuen mobilen Geräte. Die Lage bei Dell passt da ins Bild: Der Hersteller vermeldete vor allem Probleme in seiner Heimat USA, wo Apple mit seinen Produkten besonders erfolgreich ist. (dpa)
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Facebook: Löschen ist nicht gleich löschen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-Loeschen-ist-nicht-gleich-loeschen-1439547.html/from/rss09
Am 6. Februar haben sich Vertreter von Facebook und zwei Studenten der Universität Wien getroffen, um über die Datenpolitik der Plattform zu diskutieren. Diesem Treffen war der erste Bericht der irischen Datenschutzbehörde zu Facebook vorausgegangen. Angestoßen hatte den der Wiener Jura-Student Max Schrems, als er 2011 insgesamt 22 Anzeigen gegen Facebook einreichte. Seiner Meinung nach hält sich das Unternehmen nicht an die geltenden Datenschutzregelungen.
Das Treffen war nach Aussage von Schrems vom irischen Datenschutzrecht vorgesehen, und deswegen habe er auch eingewilligt. Trotzdem hatte er es im Vorfeld als aus demokratischer Sicht absurd bezeichnet (PDF), dass zwei Studenten für die Nutzer mit einem derart großen Unternehmen verhandeln würden. Einen Tag nach dem Treffen äußerte (PDF) sich Schrems in einer Pressekonferenz zu dessen Inhalt, und am gestrigen Montag hat er auch die versprochene Zusammenfassung (PDF) veröffentlicht. Um Missverständnisse zu vermeiden, habe er sie vorher auch Facebook vorgelegt, das Ergebnis sei aber keine gemeinsame Erklärung.
Dem Bericht zufolge ging es in dem Treffen um fast alle Punkte, auf die sich auch die eingereichten Klagen von Schrems bezogen. Für Facebook waren Richard Allan, Facebooks Director of Public Policy für Europa und ein nicht namentlich genanntes Mitglied des "Policy Teams" von Facebook USA anwesend. Max Schrems wurde von einem weiteren Studenten der Universität Wien begleitet.
Gleich zu Beginn baten die beiden Studenten um eine Definition der gültigen Einwilligung, wie sie laut Facebook aller Datenverarbeitung zugrunde liege. Laut Schrems liege die rechtliche Hürde für solch eine Einwilligung sehr hoch, so müsse die Zustimmung eindeutig, frei, spezifisch, informiert und frei von Täuschung erfolgen. Ohne eine klare Antwort zu geben, führten die Vertreter daraufhin aus, nach eigener Meinung habe man durch die Zustimmung der Nutzer zu den Datenverwendungsrichtlinien bei der Registrierung die Einwilligung "zu allem" erhalten.
Die Studenten widersprachen dieser Auffassung. Selbst erfahrene Nutzer von Facebook wüssten von vielen Funktionen nicht, wie sie funktionierten. Von Neueinsteigern sei deswegen nicht zu erwarten, dass sie sich über die vollen Konsequenzen ihrer Einwilligung im Klaren seien. Die Facebook-Vertreter sagten dazu, man habe eine Prüfung angestoßen, die auf eine Verbesserung des Prozesses zur Registrierung hinauslaufen solle. Man denke aber nicht, dass das europäische Recht verlange, dass man in einzelne Funktionen erst einwilligen (Opt-in) müsse. Facebook setzt generell die Zustimmung voraus und verlangt von dem Nutzer deren Deaktivierung (Opt-out). Generell habe man auch nicht vor, die Einstellungen weniger liberal zu machen.
Bei Änderungen der Einstellungen sieht Facebook keine Notwendigkeit, die erneute Zustimmung des Nutzers zu verlangen. Nach Meinung der Vertreter seien die Nutzer durch breite Diskussionen in den Medien und durch Meldungen auf der Seite Facebook Site Governance hinreichend informiert.
Facebook gab außerdem an, keine Option zu planen, die Massenlöschungen erlauben würde, also zum Beispiel von allen Nachrichten, die älter sind als 3 Monate. Als Grund gaben die Vertreter an, man glaube nicht, dass das von den Nutzern gewünscht werde. Man denke, sie könnten aus Versehen Daten löschen, die sie später wiederherstellen wollen.
Auch über die sogenannten Schattenprofile wurde gesprochen: Facebook erstellt Listen von Leuten, die mit einer bestimmten E-Mail-Adresse eines Nichtnutzers in Verbindung stehen. Daran gelangt das Portal über Einladungen, die an diesen Nichtnutzer gesendet wurden. Deaktiviert dieser die Sammlung nicht in der E-Mail, so versteht Facebook das als Zustimmung. Auf diese Weise entstehen Profile von Personen, die nicht bei Facebook registriert sind.
Zur Gesichtserkennung haben die Nutzer nach Meinung von Facebook bereits bei der Registrierung ihre Zustimmung gegeben. Diese Funktion sei heute auch weithin akzeptiert, die Anzahl der Nutzer, die die Funktion deaktiviert haben, sei aber unbekannt. Seine Zustimmung habe der Nutzer ebenfalls dazu gegeben, dass alle im eingeloggten Zustand besuchten Internetseiten gespeichert werden, auf der der "Gefällt-mir"-Button" aktiviert ist. Schrems hält jedoch dagegen, dass der Nutzer vorher überhaupt nicht wüsste, ob dieses Plugin auf der angesteuerten Seite aktiviert sei und vielleicht auch nur für manche Seiten seine Zustimmung geben wolle, für andere dagegen nicht.
Bestimmte Daten kann ein Nutzer auch gar nicht endgültig löschen, was von Facebook auch eingeräumt wurde. So wird beispielsweise gespeichert, welchen Freunden auf der Plattform die Freundschaft gekündigt wurde, in welche Gruppen man eingeladen wurde und welche Markierung man auf Fotos entfernt habe. Das will Facebook auch beibehalten, um dem Nutzer die entfernte Maßnahme nicht noch einmal vorzuschlagen.
Hinsichtlich der Daten, auf die die iOs- und Android-Apps zugreifen können, zeigten sich die Vertreter von Facebook unsicher. Man gestand aber ein, dass möglicherweise doch mehr Daten als nur der Name, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer übertragen worden seien. Und, so weiter, möglicherweise seien sie aber nicht gespeichert worden.
Die Vertreter von Facebook haben Schrems die Umsetzung erster Änderungen zugesagt und außerdem die Übermittlung weiterer Informationen versprochen. Diese will er dann sichten, bevor er in den meisten Fällen wohl eine formelle Entscheidung der irischen Datenschützer beantragt.
Ein speziellerer Punkt war die Verwendung der Daten, die im Zusammenhang mit dem "Anstupsen" gewonnen werden. Facebook speichert sie, auch wenn das "Anstupsen" vom Empfänger bereits gelöscht wurde. Das geschehe für den Fall von Cyber-Bullying und, so wörtlich, "aus allen möglichen Gründen". Dagegen argumentierte Schrems, dass es nicht zwingend sei, alle diese Daten zu speichern nur wegen derart seltenen Vorkommnissen. Ihm wurde mitgeteilt, man habe noch nicht entschieden, wann man alte "Anstupser" automatisch löschen werde, und sie würden nicht länger gesichert als nötig.






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Kim Dotcom auf Kaution entlassen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kim-Dotcom-auf-Kaution-entlassen-1439949.html/from/rss09
Gut einen Monat nach seiner Festnahme in Neuseeland ist der deutsche Betreiber der Internetplattform Megaupload, Kim Schmitz, gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Bei einer Anhörung vor einem Gericht in Auckland habe der Richter am Mittwoch keine besondere Fluchtgefahr erkennen können, berichteten neuseeländische Medien.Drei Mitarbeiter des 38-Jährigen, der auch die finnische Staatsbürgerschaft besitzt und seinen Namen inzwischen in Kim Dotcom geändert hat, waren schon zuvor gegen Kaution aus der Untersuchungshaft freigekommen, darunter zwei weitere Deutsche. Die vier waren am 20. Januar auf Antrag der US-Behörden von der neuseeländischen Polizei wegen Internet-Piraterie festgenommen worden.Die USA fordern eine Auslieferung der Megaupload-Verantwortlichen. Sie werfen ihnen vor, die inzwischen dichtgemachte Plattform zu einem der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik gemacht zu haben. Den Rechteinhabern sei so ein Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar entstanden. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück."Es macht den Anschein, als habe er allen Grund hierzubleiben, mit seiner Familie zusammen zu sein und darum zu kämpfen, sein erhebliches Vermögen zu behalten", so Richter Nevin Dawson am Mittwoch zu einer Fluchtgefahr des Deutschen. Zu den gegen Dotcom verhängten Auflagen gehört, dass er bis auf Weiteres weder das Internet noch Hubschrauber benutzt und sich nicht unangemeldet von seinem Anwesen nördlich von Auckland entfernt. (dpa)
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Abmahnungen wegen "Neutrino" http://www.heise.de/newsticker/meldung/Abmahnungen-wegen-Neutrino-1439733.html/from/rss09
Händlern, die Linux-Digitalreceiver mit dem Open-Source-GUI Neutrino anbieten, steht möglicherweise Ärger ins Haus: Der deutsche Distributor Axxaro, der unter anderem Coolstream-Receiver mit NeutrinoHD vertreibt, hat sich Mitte 2011 ohne Wissen der Neutrino-Community die Rechte an der Wortbildmarke NeutrinoHD gesichert und Ende Dezember auch die Wortmarke Neutrino eintragen lassen. Wie die Nachrichtenseite Digitalfernsehen berichtet, haben einige Händler, die mit NeutrinoHD werben, in den letzten Tagen kostenbewehrte Abmahnungen wegen Markenrechtsverletzungen erhalten.
Neutrino wurde ursprünglich von Steffen Hehn als Bedienoberfläche für den Digitalreceiver Dbox2 entworfen und unter der GPL veröffentlicht. Heute kommt die Oberfläche auf verschiedenen Receivern zum Einsatz, unter anderem auf Coolstream-Geräten, die Axxaro vertreibt, sowie auf Settop-Boxen der AZBox-Familie des portugisischen Herstellers OpenSat, der die Bedienoberfläche auf seinen Geräten offenbar aufgrund der Abmanhnungen in Aztrino umbenannt hat.
Laut Axxaro-Geschäftsführer Christoph Gemassmer wurden lediglich "weniger als eine Hand voll gewerblicher Anbieter (...) auf ihre Markenrechtsverletzung hingewiesen". Axxaro hat sich in der Vergangenheit an der Weiterentwicklung der Neutrino-GUI beteiligt und verfolgt nach eigener Darstellung den Grundsatz, "dass auch nur der Anbieter mit dem Namen werben sollte, der auch selber in den Namen investiert hat".
Viele freie Entwickler sind von Axxaros Vorgehen wenig angetan, erfolgte die Markeneintragung doch ohne vorherige Rücksprache mit der Community. In zahlreichen Forenbeiträgen wird die Befürchtung geäußert, Axxaro könne künftig auch Privatleute abmahnen oder einen Namenswechsel für das Projekt erzwingen.
Dem widerspricht das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber heise open: "Es besteht jetzt und in Zukunft keinerlei Interesse daran, private Entwickler, private Verkäufer, private Forenbetreiber oder gewerbliche Anbieter von Gebrauchtgeräten der Marke Dbox2 im Zusammenhang mit Neutrino oder NeutrinoHD abzumahnen oder eine Nutzung zu untersagen." Die Markeneintragung solle lediglich verhindern, "dass kommerziell ausgerichtete Drittanbieter den Namen und den entsprechenden Werbeeffekt für eigene Endgeräte nutzen, ohne sich selbst aktiv an der Entwicklung beteiligt zu haben." Man stehe noch immer hinter dem Projekt und wolle die Entwicklung auch künftig unterstützen.






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Britisches Gericht ebnet den Weg für Netzsperre gegen Pirate Bay http://www.heise.de/newsticker/meldung/Britisches-Gericht-ebnet-den-Weg-fuer-Netzsperre-gegen-Pirate-Bay-1439887.html/from/rss09
Die Betreiber der berühmt-berüchtigten Torrent-Seite The Pirate Bay und ihre Nutzer machen sich nach Ansicht des obersten britischen Zivilgerichts der Urheberrechtsverletzung schuldig und sind dafür haftbar zu machen. Die Betreiber der Filesharing-Plattform ermunterten ihre Anwender geradezu zu Copyright-Verstößen, schreibt Richter Richard David Arnold in dem am Montag ergangenen Beschluss des Londoner High Courts. Die Macher der Torrent-Suchmaschine ergriffen darüber hinaus trotz der bereits gegen sie ergangenen Urteile keinerlei Maßnahmen, Copyright-Verletzungen zu verhindern.
Neun britische Plattenfirmen, darunter EMI, Sony Music und Warner Music sowie das zu Universal gehörende Label Polydor. hatten gegen die Provider British Sky Broadcasting (BSkyB), BT, Everything Everywhere, TalkTalk, Telefónica und Virgin Media geklagt. Sie fordern eine gerichtliche Anordnung, dass die sechs Unternehmen ihren Kunden den Zugang zur Piratenbucht verwehren. Darüber soll in einem zweiten Verhandlungsschritt voraussichtlich im Juni entschieden werden.
Nach der klaren Ansage vom Montag gehen viele Beobachter davon aus, dass Arnold die beantragte Blockade auch tatsächlich anordnen wird. Für eine Sperrungsverfügung spricht auch, dass der High Court im vergangenen Sommer bereits BT und in Folge weitere britische Provider dazu verdonnert hat, ihren Kunden den Zugang zu Usenet-Suchmaschine Newzbin zu erschweren. Die betroffenen Anbieter haben gegen die Auflagen keine Berufung eingelegt. Auch BSkyB und Virgin Media haben bereits angekündigt. einer möglichen gerichtlichen Sperrverfügung gegen Pirate Bay Folge leisten zu wollen.
Die britische Politikwissenschaftlerin Monica Horten verweist in ihrem Blog darauf, dass der Fall einen Vorgeschmack auf ähnliche Verfahren gebe, die mit dem umkämpften Anti-Piraterie-Abkommen ACTA international hoffähig werden könnten. So sei das aktuelle Urteil in Abwesenheit sämtlicher Beklagter ergangen, da die Provider nicht vor Gericht erschienen seien. Für Verfahren wegen Rechtsverletzungen "ohne Anhörung der anderen Seite" sehe ACTA für die Justizbehörden der angeschlossenen Länder die Befugnis vor, auf Antrag hin rasch einstweilige Verfügungen auszusprechen. (Stefan Krempl)
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Bericht: Microsoft Office für das iPad fertig http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Microsoft-Office-fuer-das-iPad-fertig-1439831.html/from/rss09
Microsoft hat laut einem Medienbericht eine Version seines Bürosoftware-Pakets Office für Apples iPad fertig. Sie solle demnächst zur Freigabe für den iTunes App Store eingereicht werden, berichtete die Online-Zeitung The Daily am Dienstag. Mit der Software könnten Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien auf dem iPad erstellt und bearbeitet werden, die Unterstützung anderer Office-Programme sei noch unklar. Eine Office-Version für das Google-Betriebssystem Android sei nicht in Arbeit, hieß es.
Während Microsoft seine Office-Programme lange nicht auf das iPad brachte, füllte Apple die Lücke gleich zum Start des Geräts im Frühjahr 2010 mit den eigenen Apps Pages, Numbers und Keynote aus. Zudem bieten diverse App-Entwickler weitere Alternativen an. (dpa)
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Bundestag: Internet-Kommission soll bis Juni Ergebnisse liefern http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-Internet-Kommission-soll-bis-Juni-Ergebnisse-liefern-1439631.html/from/rss09
Der Fachbereich Parlamentsrecht des Deutschen Bundestags kommt zu dem Ergebnis, dass die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" die ihr gesetzten Fristen nicht ohne weiteres über den Haufen werfen kann. Der heise online vorliegende Aktenvermerk erinnert an den mit der Einsetzung des Gremiums vom Plenum beschlossenen Zeitplan, wonach Ergebnisse und Handlungsempfehlungen "bis zur parlamentarischen Sommerpause 2012" vorliegen sollten. Die Formulierung lasse prinzipiell zwar Ausnahmen zu. Der klar formulierte Wunsch, noch in dieser Wahlperiode erste Umsetzungsschritte vornehmen zu können, spreche aber eher dafür, dass die Kommission tatsächlich bis Ende Juni Resultate vorzulegen habe.
Dies gilt laut der Analyse auch dann, "wenn bis dahin noch nicht alle Themenfelder abgearbeitet sind". Für diesen Fall sehe die Bundestagsordnung vor, dass ein weiterer Zwischenbericht vorzulegen sei. Auf dessen Grundlage müssten die Abgeordneten dann entscheiden, ob das Gremium seine Aufgabe fortsetzen oder einstellen solle. Sollte sich die Mehrheit der Volksvertreter dafür aussprechen, die Kommission zu beenden, bestünde trotzdem die Möglichkeit, in der laufenden Legislaturperiode ein neues Gremium mit demselben Themenbereich einzusetzen. Dies müsse auch auf Verlangen einer Minderheit geschehen, solange der entsprechende Antrag von einem Viertel der Bundestagsmitglieder befürwortet werde. Diese Kommission könnte sich dann der noch nicht bearbeiteten Gebiete annehmen.
Wenig Sinn ergibt es der Rechtsuntersuchung zufolge, auf die tatsächliche Beendigung der Arbeit einer Enquete-Kommission abzustellen. Einer ausdrücklichen Auflösungsentscheidung des Bundestags bedürfe es dafür nicht. Vielmehr folge aus der Aufgabenstellung, dass das parlamentarische Kapitel mit der abschließenden Plenarbehandlung des Abschlussberichts zugeschlagen werde. Dabei sei zu beachten, dass eine Rücküberweisung der Ergebnisse an die Kommission durch das Plenum zur eventuellen Nachbesserung nicht auszuschließen und dies im Zeitplan zu berücksichtigen sei.
Derzeit ist zwischen den Regierungsfraktionen und der Opposition über den Abschluss des Internet-Gremiums Streit entbrannt: Schwarz-Gelb schwebt vor, dessen Arbeit zügig bis zum Sommer zu Ende zu bringen und sich an die Umsetzung der Empfehlungen in einem ständigen Ausschuss für Netzpolitik zu machen. SPD, Linke und Grüne votieren dagegen für eine Verlängerungsrunde, da das umfangreiche Arbeitsprogramm noch nicht einmal zur Hälfte erfüllt sei und die Kommission andernfalls endgültig zur Alibi-Veranstaltung zu verkommen drohe. In der Auseinandersetzung spielt die Tatsache eine Rolle, dass die 17 externen Sachverständigen der Enquete-Einrichtung nicht immer entlang der Parteilinien abstimmen und die Koalitionsmehrheit so nicht zwangsläufig gegeben ist. (Stefan Krempl )
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Mini-PCs mit AMD E-450, Intel Atom oder Celeron http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mini-PCs-mit-AMD-E-450-Intel-Atom-oder-Celeron-1439626.html/from/rss09

Sapphire (CeBIT-Halle 17, Stand D60) und Zotac (Stand D36) haben ihre Mini-PC-Baureihen Edge HD beziehungsweise Zbox ID (mit Intel-Chips) und AD (mit AMD-Prozessoren) aufpoliert. Jüngstes Produkt ist der Sapphire Edge HD3 mit AMD E-450. In dieser 18-Watt-"APU" (Zacate) sind zwei abgespeckte (Bobcat-)CPU-Kerne mit 1,65 GHz Taktfrequenz und die GPU Radeon HD 6320 integriert. Diese bindet im Edge HD3 einen VGA- und einen HDMI-Port an. Zusätzlich zu den Funktionen des Chipsatzes stellt Sapphire über Adapterchips auch noch zwei USB-3.0-Ports (Asmedia), Gigabit Ethernet (Marvell) sowie WLAN (Realtek) bereit. Der Edge HD3 ist mit einem SO-DIMM (4 GByte) und einer 2,5-Zoll-Festplatte mit 320 GByte bestückt, kommt aber ohne Betriebssystem beziehungsweise mit FreeDOS. Die Stromversorgung übernimmt ein externes 65-Watt-Netzteil. Unter Volllast soll der Edge HD3 mit weniger als 30 Watt Leistungsaufnahme auskommen, was ein gängiger Wert auch für andere Systeme mit E-450 oder dessen Vorgänger E-350 ist. Auf Preisvergleich-Webseiten ist der Sapphire Edge HD3 ab rund 320 Euro zu finden.
Ebenfalls auf den E-450 setzt Zotac bei der Zbox AD04 – deren Ausstattung jener des Edge HD3 stark ähnelt. Allerdings liefert Zotac nur die Plus-Version mit Festplatte (ebenfalls 320 GByte) und RAM (2 GByte), aber ebenfalls ohne Betriebssystem. Bei der AD04 ohne Plus handelt es sich um einen Barebone, den Käufer selbst komplettieren müssen. Vergleicht man die Preise von Zbox AD04 Plus und Edge HD3, dann ist letzterer rund 20 Euro billiger und hat mehr RAM, aber die Zbox ist sonst besser ausgestattet: Hier sind zusätzlich Bluetooth 3.0, Card-Reader sowie eSATA- und DisplayPort eingebaut, außerdem gibt es zwei USB-2.0-Buchsen mehr; allerdings ist auch das Gehäuse größer. Zotac liefert zudem eine IR-Fernbedienung samt USB-Empfänger mit.
In die Zbox ID80 lötet Zotac einen Atom D2700, ist aber offenbar von dessen schwachbrüstiger PowerVR-GPU (GMA 3650) nicht überzeugt: Diese liegt brach, stattdessen tut ein Nvidia GeForce GT 520M Dienst. Ein DisplayPort fehlt, und in die beiden SO-DIMM-Fassungen kann man höchstens 2 × 2 GByte einstecken – der AMD E-450 lässt hingegen bis zu 8 GByte zu. Trotzdem ist die Zbox ID80 teurer als die AD04.
Noch mehr RAM ist bei der Zbox ID81 möglich, weil Zotac hier den Sandy-Bridge-Mobilprozessor Mobile Celeron 857 verwendet. Der Dual-Core mit 1,2 GHz und 2 MByte L3-Cache dürfte schneller sein als Atom D2700 oder E-450, trotzdem ist die Zbox ID81 billiger. Zotac verzichtet wiederum auf einen DisplayPort, sieht aber zusätzlich zur HDMI-Buchse einen DVI-Anschluss vor. Wie Intels "HD Grafik" im Celeron 857 mit HD-Videos zurechtkommt, ist nicht ganz klar: Anders als bei der HD 2000 der teureren Sandy-Bridge-Chips fehlen die Funktionen Clear Video HD und Quick Sync Video.






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Mehr als ein Update: Playbook 2.0 http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mehr-als-ein-Update-Playbook-2-0-1439599.html/from/rss09
Der Blackberry-Hersteller RIM (Research in Motion) hat am Dienstag die Version 2.0 des Playbook OS zum Download bereitgestellt, mit dem sich das 7-Zoll-Tablet vom Smartphone-Sidekick zum autonomen Tablet mausert, das nun als interessante Alternative neben iPad und Android-Tablets steht. Zugleich bieten die Neuerungen einen Vorgeschmack auf das zum Jahresende erwartete Blackberry OS 10.
RIM Playbook 2.0



Bilderstrecke, 8 Bilder
Erste Eindrücke der neuen Betriebssystemversion des Blackberry-Tablets
Das Playbook beherrscht nun das ActiveSync-Protokoll und synchronisiert Mails, Termine und Kontakte direkt mit Exchange- und Lotus-Traveler-Servern. Außerdem ermöglicht es Verbindungen zu Google, Hotmail und anderen Servern, die POP, IMAP, CardDAV und CalDAV unterstützen.
Zudem hat RIM drei neue Produkte für den besseren Unternehmenseinsatz der Playbooks vorgestellt: den Blackberry Device Service (BDS), Version 2.0 von Blackberry Bridge und einen PrintToGo-Treiber. BDS ermöglicht die zentrale Administration aller Playbooks eines Unternehmens. Neben den bereits bekannten Perimetern Bridge (alle Daten auf dem Blackberry) und Private (Benutzer darf alles) kann man nun einen Business-Perimeter einrichten, in dem alle Geschäftsanwendungen laufen. Die Perimeter sind streng voneinander getrennt, sodass Benutzer keine Daten zwischen ihnen austauschen können. Damit lässt sich das Playbook problemlos privat einsetzen, ohne Geschäftsdaten preiszugeben.
Die neue Bridge zeigt nicht nur Smartphone-Daten auf dem Playbook an, sondern erlaubt auch eine Fernsteuerung. So kann man die Smartphone-Tastatur nutzen oder Präsentationen fernsteuern: Das Playbook hängt per HDMI am Beamer, der Blackberry wird zum Klicker. Der PrintToGo-Treiber schließlich lässt den Benutzer Dokumente vom PC zum Playbook transferieren, indem er sie am PC über diesen Treiber ausdruckt.
Bisher konnte RIM die Anwendungsentwickler nicht von der Playbook-Platform überzeugen, auch weil die Masse der Anwender fehlt, die Apps kaufen würden. Diese Lücke soll die Android-Laufzeitumgebung füllen: Android-Entwickler können ihre Apps dafür umpacken und in RIMs AppWorld einstellen. (Volker Weber)
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Bericht: Weltweiter Druckermarkt stagniert 2011 http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Weltweiter-Druckermarkt-stagniert-2011-1439551.html/from/rss09
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von IDC weltweit knapp 126 Millionen Tinten- und Laserdrucker für Papierformate von A4 bis A2 verkauft. Im Vergleich zu 2010 bedeutet das einen Zuwachs um lediglich 0,7 Prozent. Die Verkaufszahlen in den vergangenen drei Monaten sackten gegenüber der Vorjahresperiode sogar um 4,5 Prozent auf knapp 35 Millionen Geräte ab.
Die Marktforscher von IDC ermittelten jedoch in den einzelnen Produktsegmenten eine sehr unterschiedliche Entwicklung. So gab der Anteil der Tintendrucker – mit Ausnahme der Region Japan – im Schlussquartal 2011 weltweit um gut 6 Prozent nach. Mit 22,8 Millionen Geräten macht dieser Druckertyp aber noch immer den Löwenanteil des Marktes aus (66 Prozent).
Ein Wachstum von 7 Prozent auf 1,9 Millionen Geräte verzeichnete IDC hingegen bei den Farblaserdruckern- und -kopierern. Der Anteil der Multifunktionsgeräte in dieser Produktklasse überschritt dabei erstmals die 50 Prozentmarke und lag im 4. Quartal 2011 bei 52 Prozent. Auch generell sind die Multifunktionsgeräte weiter auf dem Vormarsch – IDC meldet im Jahresvergleich ein Absatzplus von 17 Prozent, während die reinen Druckerverkaufszahlen ein Prozent nachgaben.
Unangefochtener Marktführer bleibt Hewlett-Packard mit einem Anteil von 41,5 Prozent weltweit. Dahinter folgen Canon (18,4 Prozent) und Epson (14,1 Prozent). Rang 4 teilen sich Samsung und Brother mit einem Marktanteil von je 5,7 Prozent. Diese beiden Hersteller erzielten im vergangenen Jahr aber auch die größten Wachstumsraten: Samsung konnte IDC zufolge um 4,3 Prozent zulegen, Brother sogar um 6,5 Prozent. Bei Epson und HP gaben die Verkaufszahlen um 3 respektive 0,7 Prozent nach, Canon schaffte noch ein Plus von 2,6 Prozent. Auch im Hinblick auf die gefragtesten Produkte im Onlinehandel hierzulande liegen diese fünf Hersteller vorn. Laut heise resale Preisradar haben demnach Hewlett-Packard und Canon derzeit die attraktivste Produktpalette in Sachen Multifunktionsgeräte – gefolgt von Brother, Epson und Samsung.






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Smartphone mit Prozessor und Modem von Nvidia http://www.heise.de/newsticker/meldung/Smartphone-mit-Prozessor-und-Modem-von-Nvidia-1438725.html/from/rss09

Das ZTE Mimosa X soll das erste Smartphone werden, in dem Haupt- und Grafikprozessor sowie der Modemchip von Nvidia kommen. Den bekannten SoC Tegra 2 ergänzt ZTE mit dem neuen HSPA+-Modem Icera 45 von Nvidia, das aus der Übernahme des Mobilfunkchipspezialisten Icera hervorgegangen ist.
Das Display mit 4,3 Zoll zeigt 960 × 540 Pixeln. Der 4 GByte große Speicher soll sich laut Nvidia "auf bis zu 32 Gigabyte" erweitern lassen. Ob damit ein microSD-Slot gemeint hat, ist nicht bekannt. Eine 5-Megapixel-Kamera, eine Frontkamera, GPS, WLAN und Bluetooth gehören laut ZTE zur weiteren Ausstattung. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) und den Bildern zufolge einer angepassten Oberfläche. Laut Nvidia soll das Gerät ab dem zweiten Quartal in der Mittelklasse antreten, eine Angabe zum Preis fehlt bisher.
ZTE möchte in Zukunft verstärkt Modelle unter eigenem Namen auf den Markt bringen. Auf dem Mobile World Congress will der chinesische Hersteller auch die LTE-Smartphones PF200 und N910 zeigen. Das PF200 soll einen Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, eine 8-MP-Kamera und das gleiche Display wie das Mimosa verwenden. Der Zweikerner des N910 soll mit 1,2 Gigahertz getaktet sein, das Display 800 × 480 Pixel auflösen und die Kamera 5 Megapixel bieten. Weitere Details sowie Preise und Erscheinungsdatum sind noch nicht bekannt.






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Neue Smartphones von LG http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Smartphones-von-LG-1439433.html/from/rss09

LG hat im Vorfeld des Mobile World Congress (MWC) drei Android-4.0-Smartphones sowie ein 5-Zoll-Tablet mit Stiftbedienung angekündigt. Zu den drei Smartphones gibt es bisher nur wenig Informationen: Das Optimus L3 hat ein 3,2-Zoll-Display, das Optimus L5 eines mit 4 Zoll Diagonale. Das Optimus L7 ist mit 4,3-Zoll-Display das größte der Serie. Das L3 soll noch im März in Europa auf den Markt kommen, die anderen beiden folgen im Lauf der ersten Jahreshälfte.
Das 8,5 mm dünne LG Optimus Vu ist dagegen ein Zwischending aus Smartphone und Tablet. Ein erstes Werbe-Video hatte LG bereits vor einigen Tagen in sein koreanisches Blog gestellt, nun gibt es auch technische Informationen. Es hat ein kapazitives 5-Zoll-IPS-Display (1024 × 768 Bildpunkte), das mit 650 cd/m2 besonders hell leuchten soll. Anders als die meisten Smartphones und Tablets hat es ein Seitenverhältnis von 4:3 und soll sich damit besonders gut zum Lesen von DIN-A-formatigen Dokumenten und E-Books eignen.
Ein Stift macht es zum Notiz- und Zeichenblock – damit tritt das Optimus Vu in direkte Konkurrenz zu Samsungs ähnlich großem Galaxy Note. Welche Eingabetechnik LG einsetzt, ob eine Handschrifterkennung implementiert ist und ob das Tablet zwischen Stift und Finger differenziert, wurde nicht bekannt.
Das Vu funkt in LTE-Netzen, hat eine Rückseiten- und eine Frontkamera (8 bzw. 1,3 Megapixel) und ist mit 32 GByte Flashspeicher und 1 GByte RAM ausgestattet. Als Prozessor setzt LG einen auf 1,5 GHz getakteten Dual-Core von Qualcomm ein. Eine Telefonie-Funktion hat LG im Datenblatt nicht angegeben. Zum Marktstart in Korea läuft noch Android 2.3 darauf, ein Update auf 4.0 sei aber bereits in Arbeit.
Gerüchten zufolge gibt es in Barcelona nächste Woche mindestens noch zwei weitere LG-Geräte zu sehen. Laut der Technikseite Modaco.com wird auch ein Tegra-3-Smartphone mit 4,7-Zoll-HD-Display, Android 4.0 und 8 Megapixelkamera gezeigt, etnews.com zufolge außerdem ein Optimus 3D 2,das dünner und leichter als der Vorgänger sein soll.






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Red Hat Enterprise Linux 5.8 vorgestellt http://www.heise.de/newsticker/meldung/Red-Hat-Enterprise-Linux-5-8-vorgestellt-1439055.html/from/rss09
Red Hat hat das achte "Minor Release" für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 5 fertiggestellt. Zu den Neuerungen gehören eine bessere Hardwareunterstützung vor allem in den Bereichen Netzwerk und Storage; zudem kann RHEL 5 jetzt mit PCIe 3.0 umgehen. Die Virtualisierung mit KVM und Xen wurde verbessert und Infrastruktur für Power Management Quality of Service (pm_qos) integriert.
Red Hat Enterprise Linux 5 wurde vor knapp fünf Jahren eingeführt. Seitdem veröffentlicht Red Hat alle sechs bis neun Monate ein Update, das neben Fehlerkorrekturen auch neue und verbesserte Funktionen und Treiber mitbringt. Ein Artikel auf heise open gibt einen Überblick über die Neuerungen in RHEL 5, das Red Hat noch fünf bis acht Jahre pflegen will:
Die Neuerungen von Red Hat Enterprise Linux 5.8
Parallel zur Freigabe von RHEL 5.8 hat Red Hat eine Beta-Version des Red Hat Subscription Asset Manager (SAM) veröffentlicht – eine Software zum Aktivposten- und Inventar-Management zur Installation beim Kunden, die Red Hat im Rahmen des RHEL-Abonnements zur Verfügung stellt.






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Medizintechnik-Experte soll Olympus aus der Krise führen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Medizintechnik-Experte-soll-Olympus-aus-der-Krise-fuehren-1439461.html/from/rss09
Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung am 20. April sollen die Weichen für die Zukunft des kriselnden japanischen Konzerns Olympus gestellt werden. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, soll der amtierende Chef Shuichi Takayama durch den Medizintechnik-Experten Hiroyuki Sasa ersetzt werden. Nach der Verhaftung von sieben ehemaligen Managern und Schadensersatzklagen gegen 18 frühere und aktive Mitarbeiter soll der Termin im April eine Zäsur nach dem Bilanzskandal setzen und Anlegervertrauen zurück gewinnen. Ob damit Ruhe einkehrt scheint fraglich, zuletzt wurde spekuliert, dass japanische Behörden auch gegen Olympus als Unternehmen vorgehen könnten.Siehe dazu auch den Bericht bei heise Foto:Nächster Olympus-Chef soll ein Medizintechnik-Manager werden




Mobile World Congress 2012
Software & Systeme
Der Mobile World Congress ist auch eine Leistungsschau der Software-Entwickler. Mozilla präsentiert nicht nur ein neues Paradigma für Apps, sondern auch ein mobiles Betriebssystem.
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Intel fertigt noch für ein zweites FPGA-Startup http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intel-fertigt-noch-fuer-ein-zweites-FPGA-Startup-1439428.html/from/rss09

Intel wird 22-Nanometer-Chips für das 2003 gegründete Unternehmen Tabula fertigen. Die mit mehr als 200 Millionen US-Dollar Risikokapital ausgestattete Firma entwickelt einen speziellen FPGA-Typ namens 3PLD, der seine Funktionsweise extrem schnell wechseln kann.
Bisher produziert der taiwanische Auftragsfertiger TSMC die Abax-Serie von Tabula mit 40-nm-Technik. Mit dem Spacetime-3D-Verfahren sollen diese FPGAs verschiedene vordefinierte Befehlssätze, sogenannte Folds, sehr schnell wechseln können. Daher behauptet Tabula, dass zu der zweidimensionalen Chip-Fläche der Abax-FPGAs als dritte Dimension noch ein Zeit-Multiplexing hinzukommt. Dank lokalem RAM und vielen Registern sollen sich Algorithmen in Abax-Chips besonders effizient realisieren lassen.
Tabula hat mehr als 100 Mitarbeiter und hält über 120 Patente. Mitgründer Steve Teig, der das Spacetime-Konzept in einem Video erläutert und früher unter anderem für Cadence tätig war, hält mehr als 240 Patente. Für die Abax-Chips verkauft Tabula aber auch IP-Cores von anderen Firmen, etwa Speicher-Controller oder eine ColdFire Soft CPU. Die 3PLDs werden mit der Software Stylus programmiert. Der Einzelpreis eines Abax A1EC04 sollte 2010 bei Bestellung von 2000 Stück rund 150 US-Dollar betragen.
2010 hatte Intel angekündigt, sich als Auftragsfertiger für Achronix betätigen zu wollen – hier geht es ebenfalls um 22-nm-FPGAs. Nach Spekulationen könnte Intel in Zukunft auch daran interessiert sein, solche FPGAs mit eigenen Prozessoren zu verschmelzen, wie es ansatzweise beim Atom E6x5C mit einem "beigepackten" Altera-FPGA (Arria II) der Fall ist.






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Bundesnetzagentur: Umsätze in Telekom-Branche weiter rückläufig http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesnetzagentur-Umsaetze-in-Telekom-Branche-weiter-ruecklaeufig-1439437.html/from/rss09
In der Telekom-Branche sinken die Umsatzerlöse nach Schätzungen der Bundesnetzagentur weiterhin. Zugleich beschäftige dieser Wirtschaftszweig in Deutschland immer weniger Menschen, teilte die Regulierungsbehörde in ihrem am heutigen Dienstag vorgelegten Tätigkeitsbericht mit. Gleichzeitig wird immer mehr mobil telefoniert. Auch die Zahl der verschickten SMS-Botschaften steigt weiter rapide an.
Insgesamt 102,32 Milliarden Minuten lang telefonierten die Nutzer in der Bundesrepublik im Jahr 2010 über ihre Mobiltelefone. Zwei Jahre zuvor waren es laut Bundesnetzagentur noch 86,14 Milliarden Minuten. Auch die Kommunikation per SMS steht weiter hoch im Kurs. Während 2009 noch 34,1 Milliarden SMS-Botschaften verschickt wurden, waren es ein Jahr später bereits 41,5 Milliarden.
Das Geschäft mit den Kurznachrichten bröckelt allerdings. Nach Schätzungen des britischen Marktforschers Ovum dürften den Providern durch Internet-basierte Alternativen wie Chat- und Messaging-Dienste 2011 weltweit bis zu 13,9 Milliarden US-Dollar (derzeit rund 10,5 Milliarden Euro) Umsatz verloren gegangen sein.
Nach rückläufigen Zahlen in den Jahren 2009 und 2010 sieht die Bundesnetzagentur auch 2011 keine Trendwende – der Umsatz lag bei 58,5 Milliarden Euro. In den Vorjahren betrugen die Erlöse noch 60,4 Milliarden Euro beziehungsweise 59,2 Milliarden Euro. Die Beschäftigtenzahl sank von 184.000 (2009) über 176.900 (2010) auf 175.000 im Jahr 2011. (dpa)
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Apache Webserver 2.4 ist fertig http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apache-Webserver-2-4-ist-fertig-1438487.html/from/rss09
Gut sechs Jahre nach Veröffentlichung des letzten Major Release 2.2 haben die Entwickler des Apache HTTP Server das erste Release der 2.4er-Reihe des meistgenutzten Webservers freigegeben. Mit Apache 2.4.1 legt das erheblich verbesserte Multi-Processing-Modul (MPM) Event den Status experimentell ab. Das Event-MPM soll eine deutlich bessere Performance liefern, wenn Clients viele inaktive Verbindungen geöffnet halten – laut den Entwicklern schließt Apache damit auf Webserver wie nginx auf, die auf solche Szenarien optimiert sind.
Die Konfigurationssyntax wurde vereinheitlicht und erweitert; Konfigurationsblöcke lassen sich jetzt abhängig von Eigenschaften einzelner Requests aktivieren. Das Logging wurde deutlich flexibler: Es gibt feiner abgestufte Logging-Level, die sich nun pro Modul, URL oder Verzeichnis unterschiedlich einstellen lassen. Die Zahl der Module im Standard-Lieferumfang ist um etwa 40 auf rund 120 gestiegen; viele der neuen Module erweitern die Proxy-Fähigkeiten des Webservers. MPMs lassen sich jetzt als dynamisch ladbare Module übersetzen und beim Start des Webservers über die Konfiguration auswählen.
Details zu diesen und vielen weiteren Neuerungen im Apache HTTP Server 2.4 finden Sie in einem Artikel auf heise open:
Neues im Apache Webserver 2.4



Verbesserte Hardware-Unterstützung und Fehlerkorrekturen, Neuerungen für Virtualisierung und Power-Management.
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Webkit-Browser lernen das Rechnen mit CSS-Werten http://www.heise.de/newsticker/meldung/Webkit-Browser-lernen-das-Rechnen-mit-CSS-Werten-1438751.html/from/rss09
Im kommenden Web-Standard CSS3 sind Funktionen vorgesehen, die die Breite und Höhe von Elementen dynamisch errechnen. Nach Internet Explorer 9 und Firefox (seit Version 4) bekommt nun auch die freie Webkit-Engine die calc()-Funktion. Das geht aus einem Blog-Eintrag hervor. Bislang enthalten nur die aktuellen Nightly-Versionen von Webkit und Chromium die Berechnungsfunktion, es dürfte also noch etwas dauern, bis sie in den offiziellen Safari- und Chrome-Varianten ankommen.
Bislang handelt es sich nur um eine rudimentäre Implementierung, die kein Mischen verschiedener Maßeinheiten erlaubt und deshalb noch kaum von Nutzen ist. Gewinn bringt calc() vor allem, wenn relative Größenangaben wie % oder em (die berechnete Schriftgröße) mit festen Dimensionen wie px kombiniert werden sollen. Letzteres findet etwa bei Rahmen und Bildern Verwendung, die ihre Dimensionen nicht in Abhängigkeit von der Schrift- oder Fenstergröße ändern sollen.






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PayPal expandiert in Irland http://www.heise.de/newsticker/meldung/PayPal-expandiert-in-Irland-1438850.html/from/rss09
Der US-amerikanische Online-Bezahldienst PayPal will laut Medienberichten in Irland in den nächsten vier Jahren 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die ersten 200 Stellen sollen noch in diesem Sommer besetzt werden, und zwar an einem neuen Standort in Dundalk im Nordosten des Landes. PayPal sucht unter anderem Mitarbeiter für den Kundendienst und den Verkauf sowie Finanzspezialisten.
In der Hauptstadt Dublin unterhalten PayPal und Firmen-Mutter eBay seit 2003 ihre europäische Zentrale mit insgesamt 1500 Mitarbeitern. Auch andere US-amerikanische IT-Unternehmen wie Facebook und Google haben ihre Europa-Hauptquartiere in Irland. Der Standort ist für sie günstig durch seinen gegenüber anderen Industrieländern niedrigen Unternehmenssteuersatz.






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Intel erklärt Spar-Tricks der Ivy-Bridge-Prozessoren http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intel-erklaert-Spar-Tricks-der-Ivy-Bridge-Prozessoren-1438747.html/from/rss09

Auf der Entwicklerkonferenz ISSCC hat Scott Siers aus Intels Entwicklungszentrum in Folsom eine Fülle von Details und technischen Konzepten der kommenden Ivy-Bridge-Prozessorgeneration vorgestellt. Diese Core-i-3000-Chips fertigt Intel im 22-Nanometer-Prozess P1270 mit Tri-Gate-Transistoren. Laut Siers sind vier Ivy-Bridge-Varianten mit unterschiedlichen Siliziumflächen geplant, von denen die größte mit rund 1,4 Milliarden Transistoren 160 Quadratmillimeter beträgt. Vermutlich meint Siers damit nur die Client-Prozessoren und nicht die wohl 2013 anstehenden Xeons.
Jedenfalls plant Intel jeweils zwei Ausführungen der CPU- und GPU-Teile, nämlich mit zwei oder vier CPU-Kernen sowie mit unterschiedlich vielen DirectX-11-tauglichen Execution Units (EUs), die nach Spekulationen HD 4500 und HD 2500 heißen werden. Ansonsten ähnelt das von Scott Siers gezeigte Schema des Ivy-Bridge-Die stark der Sandy-Bridge-Generation, abgesehen von Neuheiten wie dem DRNG. Doch ein Ivy-Bridge-Vierkern mit "dicker" GPU ist mit seinen 160 Quadratmillimetern rund 26 Prozent kleiner als ein Sandy-Bridge-Die mit 216 Quadratmillimetern und laut Intel rund 1,16 Milliarden Transistoren. Weiterhin sind je nach Kern-Anzahl 2 bis 8 MByte L3-Cache vorgesehen.
Der Speicher-Controller unterstützt bei Ivy Bridge offiziell DDR3L-SDRAM mit 1,35 Volt Betriebsspannung, allerdings vermutlich nur bei den Mobilversionen – erste Validierungsergebnisse von DDR3L-SO-DIMMs hat Intel bereits veröffentlicht. Demnach ist sogar der Betrieb mit 800 MHz geplant (DDR3(L)-1600/PC3-12800), aber nur mit einem (SO-)DIMM pro Kanal.
Wie bei den Sandy-Bridge-Chips sitzt eine Power Management Control Unit (PCU) auf dem Ivy-Bridge-Die, die für möglichst effizienten und sparsamen Betrieb des Prozessors sorgt. Dazu überwacht sie Leistungsaufnahme und Temperatur des Chips und steuert Taktfrequenz und Kernspannung. Die neue PCU soll den Chip noch näher an seine individuell mögliche Kennlinie bringen, also Serienstreuung ausnutzen. Der in Kacheln unterteilte L3-Cache kann stückweise abgeschaltet werden. Die PCU steuert auch den Turbo: Diesbezüglich deutet Scott Siers an, dass Taktfrequenzen oberhalb von 4 GHz möglich wären. Das darf man wohl als Spitze gegen AMD werten, denn kürzlich ließ AMD Präsentationsfolien entschlüpfen, laut denen die Trinity-Chips, etwa der A10-5800K, per Turbo Core über 4 GHz hinaus takten sollen. Bisher plant Intel aber wohl bloß Core-i-3000-Versionen, die nicht nennenswert höhere Taktfrequenzen erreichen als die aktuellen Sandy-Bridge-Chips. Eine Variante mit 4 GHz Turbo Boost gibt es hier nur als Xeon.
Der P1270-Fertigungsprozess stellt drei unterschiedlich optimierte Transistortypen bereit: Die schnellsten mit normalem Leckstrom, sogenannte "Quarter-Leakage"-Typen mit mittlerer Geschwindigkeit und langsame Transistoren, die nur ein Zehntel des Leckstroms der schnellsten Versionen aufweisen. Die schnellsten Funktionsblöcke der Prozessoren bestehen zu ungefähr 70 Prozent aus den schnellen und zu 30 Prozent aus den mittelschnellen Transistoren, während die unkritischeren Chip-Bereiche zu 75 Prozent aus den besonders sparsamen und zu einem Viertel aus mittelschnellen Transistoren bestehen.
Mit einer Reihe von Maßnahmen kompensiert Intel nach der Fertigung Serienstreuungen, um eine möglichst niedrige Betriebsspannung zu erzielen. So können einzelne SRAM-Bits des L3-Cache gegen andere aus Reservezonen getauscht werden, falls Letztere niedrigere Spannungen verkraften. Seit einigen Jahren wird die vergleichsweise schlechte Vorhersagbarkeit des praktischen Verhaltens von SRAM-Zellen bei sehr kleinen Transistorstrukturen diskutiert (SRAM Variability). Auch die insgesamt 14 PLL-Schaltungen, die Taktsignale für die verschiedenen Funktionsbereiche mit hoher Präzision (Jitter, Skew) erzeugen, wurden trickreich auf Sparsamkeit getrimmt. Die PCI-Express-3.0-Anbindung kommt angeblich ebenfalls mit besonders wenig Energie aus. (Erich Bonnert)
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Google übernimmt Patentanträge von Cuil http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-uebernimmt-Patentantraege-von-Cuil-1438772.html/from/rss09
Google hat sieben Patentanträge des ehemaligen Suchmaschinenkonkurrenten Cuil gekauft. Das geht aus der Datenbank des US-amerikanischen Patentamts hervor. Demnach hat Google die Patente Anfang Februar überschrieben bekommen. Die Patentanträge mit den Nummern 20090240672, 20090240685, 20090241044, 20090241018, 20090241058, 20090241065 und 20090241066 befassen sich mit Vorrichtungen und Methoden zur Darstellung von Suchergebnissen unter verschiedenen Aspekten.
Eingereicht worden waren die Anträge von Tom Costello, einem ehemaligen IBM-Mitarbeiter, der Cuil zusammen mit seiner Frau und seinerzeit ehemaligen Google-Mitarbeiterin Anna Patterson im Sommer 2008 online brachte. Cuil reklamierte für sich, mehr Webseiten als jede andere Suchmaschinen erfassen zu können. Nachdem das Startkapital von 33 Millionen US-Dollar aufgebraucht war, wurde Cuil im September 2010 vom Netz genommen. Patterson arbeitet mittlerweile wieder bei Google.






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Online-Special zum Mobile World Congress http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Special-zum-Mobile-World-Congress-1438661.html/from/rss09
Ein letztes Mal findet der Mobile World Congress, die weltgrößte Messe der Mobilfunkbranche, auf dem alten Messegelände in der katalanischen Hauptstadt Barcelona statt – im nächsten Jahr zieht die Veranstaltung auf ein moderneres Gelände im Westen der Stadt um. Hallen und Gelände werden also wieder mehr als voll sein; im vergangenen Jahr konnten die Veranstalter mit 60.000 Besuchern einen neuen Rekord vermelden – weniger werden es auch dieses Jahr wohl nicht werden, da sich auch die Anzahl der Aussteller noch einmal etwas auf 1500 erhöht hat.
Die Veranstaltung startet am kommenden Sonntag mit den ersten Pressekonferenzen, für die Besucher öffnen die Hallen am Montagmorgen. Am 1. März schließen die Tore; für viele Gäste steht in der folgenden Woche gleich der Besuch der CeBIT in Hannover an. heise online begleitet den MWC wie gewohnt mit einem Online-Special im Rahmen des Angebots unter heise mobil. Hier stellen wir Land und Leute vor, berichten aber vor allem über die Neuheiten und Trends der Mobilwelt.
Neben Smartphones, Tablets und passender Netztechnik liegt der Schwerpunkt auch in diesem Jahr auf den Apps: Im App Planet, einem gesonderten Bereich der Halle 7, treffen sich Programmierer zum Wissenstransfer, und viele kleine und große Unternehmen stellen ihre Apps dort vor. Eine Auswahl liefert der Artikel Mobile Apps Congress, Gerüchte und erste Ankündigungen zu Smartphones und Tablets fassen wir im Artikel Vierzylinder zusammen.
Wer sich jetzt noch entscheiden sollte, die Mobilfunkmesse oder den angeschlossenen Kongress zu besuchen, muss sich sputen: Die meisten Flüge sind bereits ausgebucht, auch die Anzahl der verfügbaren Hotelzimmer dürfte bald gegen null streben. Immerhin ist Barcelona nicht nur eine Messestadt: Rund 4 Millionen Touristen pilgern jährlich in die Stadt. Wer sein Ticket bereits in der Tasche hat, findet im Special Informationen zur Stadt, zum Messegelände und dem typischen katalanischen Essen. Da die Angestellten der Verkehrsbetriebe angekündigt haben, während der Veranstaltung in den Streik zu treten, werden auch die Taxen sicher stark frequentiert werden – kürzere Wege sollte man besser gleich zu Fuß erledigen.
Siehe dazu:
Mobile-World-Congress-Special






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Microsoft baut Dropbox nach http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-baut-Dropbox-nach-1438561.html/from/rss09
Mit SkyDrive stellt Microsoft jedermann 25 GByte Speicherplatz auf seinen Servern kostenlos zur Verfügung. Das ist zwar durchaus großzügig bemessen, wird aber dennoch noch nicht allzuoft eingesetzt. Das größte Manko: Es ist bislang nicht vorgesehen, diese Online-Festplatte in den Explorer einzubinden. Das soll sich ändern: Microsoft will für Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 eine App anbieten, mit der sich der SkyDrive-Ordner so benutzen lässt, wie man es heute schon von Dropbox kennt.
Wie ein Video zeigt, das im Rahmen eines weiteren Eintrags in Microsofts Windows-8-Blog veröffentlicht wurde, ist die Ähnlichkeit augenfällig: Zieht man eine Datei in den SkyDrive-Ordner, wird das Dateisymbol zuerst um ein kleines Anhängsel unten links ergänzt, das die gerade stattfindende Synchronisation anzeigt. Ist das erledigt, ändert sich das Anhängsel in ein kleines Häkchen. Auf die Online-Festplatte sollen sich Dateien beliebigen Typs und von bis zu 2 GByte Größe laden lassen. Gerüchten zufolge will Microsoft zudem genau wie Dropbox das Aufstocken des Speicherplatzes gegen Gebühr anbieten.In dem mittlerweile mit einem neuen Logo versehenen Windows 8 soll die SkyDrive-Integration noch darüber hinaus gehen: Dort soll es auch eine Metro-Variante der App geben, zudem kann man den heimischen Rechner via Internet dazu veranlassen, ausgewählte Dateien auf die Online-Festplatte zu kopieren, um anschließend beispielsweise via Smartphone oder Notebook darauf zugreifen zu können. Zum Anmelden an den heimischen PC braucht man dann nicht nur Name und Passwort, sondern auch einen Code, den man per SMS oder E-Mail zugeschickt bekommt.Dass SkyDrive für Windows 8 eine wichtige Rolle spielen soll, war bereits seit Längerem bekannt. Bereits die Developer Preview, deren Laufzeit mittlerweile per Auto-Update bis zum 15. Januar 2013 verlängert wurde, bot die Option, sich mit der mit SkyDrive verbundenen Live-ID an Windows anzumelden. Apps sollen ebenfalls SkyDrive nutzen können; um dort Daten abzulegen. Meldet man sich anschließend mit derselben Live-ID an einem anderen PC an, sind die Daten dort dann ebenfalls verfügbar.






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Palladio analysiert Softwarearchitektur http://www.heise.de/newsticker/meldung/Palladio-analysiert-Softwarearchitektur-1438519.html/from/rss09
Mit dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entstandenen Simulationswerkzeug Palladio sollen Programmierer die Architektur einer zu entwickelnden Software analysieren können. Zudem leitet das Tool laut der Beschreibung auf der Homepage Empfehlungen und Leitlinien ab, nach denen sich skalierbare und zuverlässige Softwaresysteme entwickeln lassen. Die Analyse der Softwarearchitektur liefert demzufolge Erkenntnisse über Eigenschaften wie Performance, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und Kosten. Auch Abläufe in den Komponenten und Subkomponenten sowie Skalierbarkeit, Ressourcennutzung und Verteilungsaspekte der Software legt Palladio offen.
Mit der modellbasierten Software lassen sich mögliche Einschränkungen, etwa Flaschenhälse, Last- und Elastizitätsprobleme, zu einem frühen Zeitpunkt auf Modellebene erkennen. Das sogenannte Palladio Component Model (PCM) ist mit dem Eclipse Modeling Framework (EMF) implementiert. Unter dem Namen Palladio-Bench gibt es eine auf der Eclipse Rich Client Platform (RCP) beruhende Modellierumgebung, mit der sich die Instanzen der PCM-Modelle mit grafischen Editoren bearbeiten sowie über analytische und simulative Techniken Performance- und Zuverlässigkeitsmetriken aus den Modellen ableiten lassen.
In einem nächsten Schritt wollen die Entwickler Palladio auf den Einsatz in hybriden Cloud-Umgebungen vorbereiten. Neben den Forschern vom KIT sind mittlerweile auch Experten des Forschungszentrums Informatik (FZI) und der Universität Paderborn involviert. Palladio wird zudem auf der CeBIT 2012 am KIT-Stand (G33 in Halle 9) präsentiert. Die Open-Source-Software wurde nach dem Renaissance-Architekten Andrea Palladio benannt, der stilgebend Ästhetik und Funktion in seinen Bauwerken vereinte.






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"Cleanweb"-Start-ups verbinden IT mit Umweltschutz http://www.heise.de/newsticker/meldung/Cleanweb-Start-ups-verbinden-IT-mit-Umweltschutz-1436233.html/from/rss09
Eine wachsende Gruppe von Jungunternehmern, die sich zur sogenannten "Cleanweb"-Bewegung zählen, setzt darauf, mit verhältnismäßig billiger Informationstechnik den weltweiten Energieverbrauch zu senken. Das berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
Der Begriff Cleanweb stammt vom kalifornischen Risikokapital-Investor Sunil Paul. Er wollte damit eine Alternative zu den üblichen "Cleantech"-Firmen aufzeigen, jenen kapitalintensiven Batteriefirmen, Biosprit-Herstellern oder Windenergieunternehmen. Investor Paul gibt sich selbstbewusst. Die Idee sei der aktuell mächtigste Hebel, den junge Unternehmer hätten, um ökologische Herausforderungen meistern zu helfen.
Erst kürzlich hat die Bewegung ihren zweiten "Hackathon" an der New York University durchgeführt. Bei diesem Wochenendforum geht es den Start-up-Gründern regelmäßig darum, der Öffentlichkeit zu demonstrieren, welche wichtige Rolle mobile Apps, soziale Netzwerke und Web-Werkzeuge im Bereich Energieeffizienz und Umweltschutz spielen können.
Eine Gruppe beispielsweise kombinierte Informationen der Stadtverwaltung von New York mit Google-Karten, um zu zeigen, welche öffentlichen Gebäude die meisten CO2-Emissionen verursachen. Ein anderes Team nutzte neuartige Shopping-Algorithmen, um die bei Amazon.com verkauften Produkte nach ihrer Energieeffizienz zu sortieren.
Viele Cleanweb-Ideen, beispielsweise die genaue Erfassung des persönlichen Elektrizitätsverbrauchs, sind allerdings nur so gut wie die Informationen, die digital vorliegen. Das kann eine große Hürde sein, zumal alteingesessene Konzerne ungern helfen. "Man muss viel Geld in Technik investieren und sich die Zeit für die Integration nehmen", sagt Eric Shiflet, der als Produktmanager bei Tendril in Colorado an Software arbeitet, die zwischen Kunden und Stromversorgern vermittelt.
Mehr zum Thema in Technology Review online:Neue Energie aus dem Netz





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Google umging auch die Cookie-Einstellungen des Internet Explorer http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-umging-auch-die-Cookie-Einstellungen-des-Internet-Explorer-1438459.html/from/rss09
Nachdem bekannt wurde, dass Google und weitere Werbevermarkter die Sperre von Drittanbieter-Cookies im Webbrowser Safari unterliefen, hat sich das Entwicklerteam des Internet Explorer gefragt, ob Google möglicherweise auch die Cookie-Einstellungen von Microsofts Browser umgehen. Und sie fanden heraus, dass das tatsächlich der Fall ist, wie sie im IEBlog dokumentieren: Google wendet ähnliche Techniken beim Internet Explorer an. Dort unterläuft sie den auf P3P aufsetzenden Privatsphäre-Schutz.
P3P, kurz für Platform for Privacy Preferences Project, ist ein offener Standard des W3C. Es soll sowohl dem Nutzer als auch Programmen helfen, zu erkennen, was auf einer Site mit personenbezogenen Daten passiert. Die Cookie-Verwaltung des Internet Explorer blockiert Drittanbieter-Cookies von Sites, die kein sogenanntes P3P Policy Statement übermittelt, das den Browser über die Verwendung von Cookies informiert.
Google nutzt nach der Microsoft-Analyse eine Schwachstelle der P3P-Spezifikation aus. So besagt diese, dass Browser undefinierte Policies ignorieren sollen. Und genau eine solche undefinierte Spezifikation liefert Google aus:
P3P: CP="This is not a P3P policy!See http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?hl=en&answer=151657 for more info."
Der menschlichen Benutzer kann das zwar lesen und etwas damit anfangen. Für Browser, die sich an die P3P-Spezifikation halten, bedeutet das aber nach Microsoft, dass das Cookie nicht für Tracking-Zwecke verwendet wird. Der Internet Explorer lässt Google-Cookies daher zu.
Microsoft empfiehlt seinen Benutzern, eine Tracking-Schutzliste herunterzuladen, mit der der Internet Explorer daran gehindert werden kann, Cookies an Google zu übertragen. Sie ist im Blog-Posting verlinkt, man kann sie mit einem Mausklick aus dem Internet Explorer heraus installieren. Microsoft will darüber hinaus überprüfen, wie es die Cookie-Behandlung des Internet Explorer sicherer macht. Eine Möglichkeit wäre, Cookies mit undefinierter P3P-Policy grundsätzlich zu blockieren, auch wenn das nicht den P3P-Spezifikationen entsprechen würde.
Nach einer Studie (PDF) der Carnegie Mellon University aus dem Jahr 2010 benutzen 11.176 von 33.139 untersuchten Sites eine ungültige P3P-Spezifikation. Google hat mittlerweile auf das Blog-Post reagiert. In einer E-Mail an das amerikanische Magazin The Verge bezeichnet Google die Technik, die der Internet Explorer verwendet, als veraltet und nicht praxistauglich.
Update: Google ist keineswegs die einzige große Site, die diese Lücke einsetzte, um den Internet Explorer auszutricksen. So liefert etwa Konkurrent (und Microsoft-Partner) Facebook aktuell folgende P3P-Policy aus,
P3P: CP="Facebook does not have a P3P policy. Learn why here: http://fb.me/p3p"
die exakt den gleichen Effekt hat, aber keine Erwähnung im IEBlog findet. Außerdem hat Microsoft die prinzipielle Vorgehensweise sogar selbst in einem Support-Dokument vorgeschlagen. Bei Problemen mit Cookies in Frames aus verschiedenen Domains könne man beispielweise eine einfache Policy wie
P3P: CP="CAO PSA OUR"
setzen, heißt es da. Eine Aufforderung, diese Policy der eigenen Datenschutz-Praxis anzupassen, findet sich dort nicht.






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Kanada bekommt den "Hochschultrojaner" http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kanada-bekommt-den-Hochschultrojaner-1438091.html/from/rss09
Die kanadische Vereinigung von Universitätslehrern hat den Abschluss (PDF-Datei) von Verträgen zweier Hochschulen des Landes mit der Lizenzierungsgesellschaft "Access Copyright" scharf kritisiert, da mit diesen eine umfassende Überwachung verknüpft sei. Die Ende Januar getroffenen Vereinbarungen der Universitäten Western Ontario und Toronto machten den Einsatz neuer Instrumente nötig, um die tatsächlich an den Einrichtungen verwendeten geschützten Werke und ihre Nutzungshäufigkeit zu kontrollieren, schreibt die Canadian Association of University Teachers (CAUT) in einer jetzt veröffentlichten Einschätzung (PDF-Datei). Die vorgesehenen Datenschutzbestimmungen und Verweise auf die akademische Freiheit seien dagegen lächerlich.
Die Verträge definierten als Vervielfältigungen selbst Übertragungen per E-Mail sowie das Speichern, Hochladen, Anzeigen oder gar Verlinken digitaler Dateien, beklagt die Organisation weiter. Die noch nicht näher konkretisierten Überwachungswerkzeuge müssten daher tief in die Grundrechte von Professoren, Bibliothekaren, Forschern und Studenten einschneiden, um eine effektive Kontrolle zu ermöglichen.
Das Abkommen erinnert an die hiesige Debatte um einen "Schultrojaner". In beiden Fällen geht es letztlich um die Vergütung für das Kopieren von Lehrmaterial. Auch in Kanada zahlten die Universitäten dafür jahrelang eine Pauschale an "Access Copyright", die dann an die Rechteinhaber ausgeschüttet wurde. Damit ist die Verwertungsgesellschaft aber seit einiger Zeit nicht mehr zufrieden. Sie hat den kanadischen Hochschulen angesichts der zunehmenden Vervielfältigungs- und Verbreitungsmöglichkeiten digitaler Werke den Abschluss neuer Verträge vorgeschlagen, die mehr oder weniger eine Einzelabrechnung konkreter Nutzungen mit dem damit einhergehenden Überwachungsregime vorsieht.
Bislang haben sich die betroffenen Bildungseinrichtungen geschlossen gegen diese Gängelung positioniert. Sie verweisen auf die bestehenden breiten Ausnahmenregeln zur Einschränkung der Verwertungs- und Urheberrechte im Interesse von Lehre und Bildung gemäß dem nordamerikanischen "Fair Use"-Prinzip. Dieses solle mit der laufenden Copyright-Reform in Kanada noch einmal ausdrücklich gesetzlich verankert werden. Zudem setzten sich alternative Veröffentlichungen gemäß dem "Open Access"-Modell immer weiter durch, die von den Autoren kostenfrei ins Netz gestellt werden. Der Verbund der Hochschullehrer bedauert daher, dass die beiden Universitäten dem Druck der Lizenzierungsgesellschaft nachgegeben hätten. Sie müssten nun für jeden Vollzeitstudenten und dessen Überwachung 27,50 Dollar jährlich zahlen, während die bestehende Pauschalrate nur 3,75 Dollar pro anno betrage. Auch wenn derzeit noch Zusatzgebühren für spezielle Kursmaterialien dazukämen, sei die Erhöhung in keiner Weise gerechtfertigt. Übel stößt der CAUT zudem die deutliche Ausweitung der Bestandtat des Kopierens auf. (Stefan Krempl )
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GVU: Weitere Festnahmen im Fall Kino.to http://www.heise.de/newsticker/meldung/GVU-Weitere-Festnahmen-im-Fall-Kino-to-1438003.html/from/rss09
Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens gegen die Betreiber der stillgelegten Streamingplattform Kino.to hat es zwei weitere Festnahmen gegeben. Bereits am vergangenen Donnerstag seien der mutmaßliche Betreiber des Sharehosters Skyload.net sowie der Verantwortliche eines Frankfurter Providers festgenommen worden, teilte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverstößen (GVU) am Montag unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit. Dabei seien Server von Skyload beschlagnahmt worden.
Nach Angaben der GVU gehörte Skyload.net zum Kreis der "mit Kino.to assoziierten Filehoster". Die Webseite von Skyload.net und teilweise auch die Datenserver seien bei dem Frankfurter Provider gehostet worden, der bei der GVU "einschlägig" bekannt sei. Skyload.net soll Uploadern besonders begehrter Dateien Provisionen bezahlt haben und nach der Razzia gegen Kino.to auch Nutzern anderer Portale angeboten haben.
Anfang Juni 2011 war das Kino.to nach einer internationalen Razzia aufgeflogen. Die Behörden nahmen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden 13 Verdächtige fest, von denen einige nach umfangreichen Aussagen wieder aus der Haft entlassen wurden. Bei Durchsuchungen in 20 Wohnungen, Geschäftsräume und Rechenzentren waren umfangreiche Datenbestände sichergestellt worden. Auf Konten in Spanien beschlagnahmten die Ermittler rund 2,5 Millionen Euro.
Ende Oktober 2011 hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden eine erste Anklage beim Landgericht Leipzig erhoben. Anfang Dezember war ein 33-jähriger Webdesigner wegen gewerbsmäßiger Urhbererrechtsverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Administrator des Portals muss für drei Jahre ins Gefängnis. Ein sogenannter Uploader, der Filmkopien auf die Server hochgeladen hatte, kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Kurz vor Weihnachten verhängte das Gericht die bisher höchste Haftstrafe in dieser Sache gegen einen Betreiber eines Fileshosters. Das Verfahren gegen den Hauptbeschuldigten steht noch aus.






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Verbraucherministerin Aigner kritisiert ACTA http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbraucherministerin-Aigner-kritisiert-ACTA-1437999.html/from/rss09
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat der EU-Kommission schwere Versäumnisse bei der Verhandlung des umstrittenen Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) vorgeworfen. "Vor allem Brüssel hat da geschlafen", sagte die CSU-Politiker der Welt am Sonntag. Es sei bekannt, dass Netzthemen in der Öffentlichkeit viel intensiver diskutiert würden als andere Fragen. Die heftige Debatte um das Anti-Piraterie-Abkommen zeige erneut, dass die Politik mit der Bürgerbeteiligung gar nicht früh genug beginnen könne.
Aigner bringt sich spät in die Diskussion ein und war sich über die Ausmaße sowie Hintergründe des Vertrags bis vor wenigen Monaten offenbar noch nicht im Klaren. So segnete der EU-Rat die von führenden Industriestaaten weitgehend hinter verschlossenen Türen ausgehandelte Übereinkunft Mitte Dezember trotz zahlreicher Warnungen aus der Zivilgesellschaft just auf einem Treffen der Landwirtschafts- und Verbraucherminister ohne weitere Aussprache ab, an dem die Ministerin im Namen der Bundesregierung teilnahm.
Jetzt moniert Aigner, dass die EU nicht von Anfang an mehr Transparenz ermöglicht habe. Daher würden viele Dinge "in dieses völlig überbewertete Abkommen hineininterpretiert, die gar nicht drinstehen". In Berlin sei man sich weitgehend einig, dass der Vertrag praktisch keine Auswirkungen auf die deutsche Gesetzgebung habe.
Ähnlich äußerte sich Klaus-Heiner Lehne, Vorsitzender des Rechtsausschusses im EU-Parlament. Offenbar hätten viele Protestler den aktuellen Abkommenstext nicht gelesen, vermutete der CDU-Politiker im Focus. Die Bürger seien unzureichend aufgeklärt worden, da die Netzpolitik "leider immer noch extrem rückständig" sei. Es sei aber auch falsch, den Demonstranten gegen ACTA zu unterstellen, dass sie nur weiter illegal Filme und Musik aus dem Netz laden wollten.
Lehne kündigte an, dass sich die Abgeordneten bei der vor einem Monat gestarteten Beratung über die Ratifizierung des Abkommens Zeit lassen und den Text "transparent debattieren" wollten. Zugleich befürwortete der Konservative eine Prüfung der Vereinbarkeit des Vertrags mit dem EU-Recht durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Sollte sich dabei herausstellen, dass ACTA die Internetfreiheit beschneide, müsse es "vom Tisch".
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Günther Krings sieht dagegen keinen weiteren Diskussionsbedarf. Die "umfangreichen Beratungen zu ACTA sind abgeschlossen", erklärte der Rechtspolitiker gegenüber Welt Kompakt. Von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, auf deren Betreiben hin Berlin die Unterzeichnung des Übereinkommens vor Kurzem vorläufig auf Eis legte, erwarte er wieder ein Bekenntnis zu dem Vertrag. Ein Abwarten bis zur Entscheidung im EU-Parlament halte er für ein falsches Signal.
Derweil hat sich nach zahlreichen europäischen Ländern auch Österreich in die Reihe der ACTA-Skeptiker eingegliedert. Obwohl die dortige Regierung das Abkommen Ende Januar zunächst befürwortete, wollen die Abgeordneten mit dem Ratifizierungsprozess auf den im Sommer anstehenden Beschluss der Volksvertreter in Straßburg warten, meldet der ORF. Kritik kommt in der Alpenrepublik vor allem von den Sozialdemokraten. Deren Verbrauchersprecher Johann Meier fürchtet, dass die Übereinkunft in Teilen zu weit in die Grundrechte eingreife. Die konservative ÖVP beklagt dagegen Falschinformationen rund um ACTA. (Stefan Krempl)
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Neue Anwendungen für den elektronischen Personalausweis http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Anwendungen-fuer-den-elektronischen-Personalausweis-1437992.html/from/rss09
Zur CeBIT vor einem Jahr holte sich der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sein Ticket mit dem neuen Personalausweis ab. De Maizière verließ die Messe als designierter Verteidigungsminister und war fortan nicht mehr für den Ausweis zuständig. Das neue Personaldokument kam seither nur mühsam voran: 36 Angebote, bei denen die elektronische Identifikation genutzt werden kann, gibt es derzeit. Auf der CeBIT 2012 sollen eine ganze Reihe von Möglichkeiten vorgestellt werden, die die Akzeptanz des eID-Systems verbessern können. Die Palette reicht von der Nutzung am Bankautomaten bis zum elektronischen Versand von BAFöG-Anträgen.
Als Hersteller des Ausweises hat die Bundesdruckerei (Halle 7, Stand C18) sicher das größte Interesse daran, dass ihr Produkt rege genutzt wird. So arbeitet man in Berlin nicht nur an einer langfristigen Lösung im Zusammenspiel mit Mobiltelefonen, sondern stellt auf der CeBIT auch neue Anwendungen vor. Zusammen mit der BIW-Bank und der Firma Xcom zeigt die Druckerei, wie der Ausweis im Bankgeschäft nicht nur bei der Kontoeröffnung als Alternative zu PostIdent-Verfahren eingesetzt werden kann. Überdies wird demonstriert, wie der Ausweis an Geldautomaten mit kontaktloser Schnittstelle ganz ohne Bankkarte zur Abhebung oder Kontoabfrage benutzt werden kann. Die Authentifizierungsfunktion des Personalausweises wird auch am Stand des Bundesinnenministeriums (Halle 7, Stand A 50/1) demonstriert. Gezeigt wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, wie man sich mit dem nPA an einem Call-A-Bike-Terminal registrieren kann.
Ein anders gelagertes Beispiel ist die Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses, bei dem eine webbasierte Online-Unterschrift zum Einsatz kommt, die von der Firma Intarsys entwickelt wurde. Nachladbare Signaturzertifikate sollen auf diese Weise den Ausweis voranbringen, ohne dass die Anwender eine eigene, relativ teure qualifizierte elektronische Signatur (QES) erwerben müssen – wenn denn das Verfahren funktionieren würde, die QES auf dem Ausweis anzubringen. Eine einsame Anwendung der QES im Zusammenspiel mit den Personalausweis steht auf der CeBIT 2012 auf dem Programm: Sie soll auf dem bereits 2011 gezeigten HSH-Bürgerterminal bei Bremen Online Services (Halle 7, Stand B25) zum Einsatz kommen, um elektronische Dokument in der Behörde medienbruchfrei zu unterzeichnen.
Ein weiteres Verfahren mit einer AdHoc-Signatur wird von den IT-Dienstleistern Citeq und Procilion am Stand der Bundesdruckerei demonstriert: Der "Antrag auf Gebäudevermessung beim Katasteramt" mag auf den ersten Blick nicht sexy sein, ist jedoch nur eines von 400 Antragsverfahren, die in der westfälischen Universitätsstadt Münster für den nPA entwickelt werden. Insgesamt sind in Münster derzeit sieben Verfahren eID-fähig gemacht worden. Die Stadt, in der über 70 Prozent der nPA-Besitzer die elektronische Identifikation aktiviert haben, rechnet nach Angaben von Citeq für 2012 mit über 1000 eID-Anträgen.
Dass die junge studentische Klientel der Schlüssel zur Akzeptanz des Ausweises sein kann, möchte OpenLimit (Halle 7, Stand B40) unter Beweis stellen. Die Firma, die auch die AusweisApp für den nPA unter Windows, Linux und MacOS entwickelt, zeigt ein vollelektronisches Antragsverfahren von BAFöG-Zahlungen. Dieses e-BAFöG wurde in Zusammenarbeit mit der Datenzentrale Baden-Württemberg entwickelt und nutzt die SecDoc-Technologie von OpenLimit und Fujitsu für die Langzeitarchivierung der Anträge.
Auch bei den Lesegeräten für den Ausweis sind Neuheiten auf der CeBIT zu sehen. Sowohl von Kobil System (Halle 12, Stand C21) als auch von Feig Electronic (Halle 5, Stand E50) werden neue Lesegeräte erwartet. Ein Bluetooth-Kartenleser von Reiner SCT (Halle 12, Stand B25) soll im Zusammenspiel mit einer Android-App demonstrieren, wie der Ausweis mobil eingesetzt werden kann. Diese Anwendung wird am Stand von Fraunhofer FOKUS (Halle 9, Stand E08) gezeigt.
Abseits der Produktvorführungen dürften auf der CeBIT 2012 ähnlich wie im Fall der De-Mail Diskussionen im Public Sector Parc (Halle 7) um das neue E-Government-Gesetz einen Auftrieb für den elektronischen Personalausweis bringen. Mittlerweile hat die Piratenpartei den Referentenentwurf elektronische Verwaltung (PDF-Datei) veröffentlicht, der klar bekundet, wie elektronische Verfahren im großen Stil herkömmliche Verfahren ablösen werden. (Detlef Borchers)
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Wasserdichtes Android-Smartphone von Panasonic http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wasserdichtes-Android-Smartphone-von-Panasonic-1437809.html/from/rss09

Nach mehrjähriger Abstinenz versucht Panasonic die angekündigte Rückkehr in den europäischen Mobilfunkmarkt mit dem Android-Smartphone Eluga, das wie die Notebooks des japanischen Herstellers besonders robust sein soll: Staubgeschützt nach IP5X und wasserdicht bis einem Meter Wassertiefe IPX5/7. Es hat ein 4,3-Zoll-OLED-Display mit qHD-Auflösung (960 × 540 Pixel), wiegt 103 Gramm und ist nur 7,8 Millimeter dick.
Ausgestattet ist es mit einem Zweikernprozessor mit 1 GHz (OMAP4430 von Texas Instruments), 1 GByte RAM und 8 GByte Flash-Speicher und einer 8-MP-Kamera. An Bord sind UMTS mit HSPA+, 802.11n-WLAN, Bluetooth 2.1, NFC und GPS. Der Akku soll eine Kapazität von 1150 mAh haben.
Als Betriebssystem wird Android 2.3.5 zum Einsatz kommen, eine leicht angepassten Oberfläche soll die Einhandbedingung verbessern. Ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) ist für Anfang Juni geplant. Gezeigt wurde die Zusammenarbeit mit einem Panasonic Viera Smart TV: Über eine Wischbewegung lassen sich Bilder, Videos und Webseiten auf den Fernseher "schieben" und dort weiter nutzen. Umgekehrt sollen den TV-Inhalte auf das Smartphone gestreamt werden können.
Das Smartphone soll in Europa Anfang April erscheinen und 400 Euro kosten. Für den Mobile World Congress kommende Woche stellte Panasonic bereits ein weiteres Modell in Aussicht.






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Baidu legt auch im 4. Quartal deutlich zu http://www.heise.de/newsticker/meldung/Baidu-legt-auch-im-4-Quartal-deutlich-zu-1437862.html/from/rss09
Auch im 4. Quartal 2011 hat der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu seinen Wachstumskurs unvermindert fortsetzen können. Wie das Unternehmen mitteilte (PDF-Datei), stieg der Umsatz in den Monaten Oktober bis Dezember auf 4,5 Milliarden chinesische Yuan (540 Millionen Euro). Das entspricht einem Wachstum von 82,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der operative Gewinn stieg im gleichen Zeitraum um 80,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Yuan (275 Millionen Euro).
Die Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2011 sind nicht minder positiv. Demnach stieg der Umsatz gegenüber 2010 um 83,2 Prozent auf 14,5 Milliarden Yuan (1,7 Milliarden Euro). Der operative Gewinn lag bei 7,6 Milliarden Yuan (910 Millionen Euro). Das sind sogar 91,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Für das bereits laufende Geschäftsjahr 2012 kündigte Robin Li, Chef von Baidu, weitere Innovationen an. Außerdem solle Baidus zentrale Position in Chinas Internetlandschaft gesichert werden.






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Chrome soll Passwort-Generator bekommen http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chrome-soll-Passwort-Generator-bekommen-1437210.html/from/rss09
Langfristig setzt Google auf OpenID als Authentifizierungsverfahren für Webseiten. Da dessen Verbreitung jedoch noch zu wünschen lässt, arbeitet der Internet-Konzern jetzt an einem eigenen Passwort-Generator, der in den hauseigenen Browser Chrome integriert werden soll. Das Tool soll Seiten, auf denen Nutzerkonten angelegt werden, erkennen – was die Entwickler für den schwierigsten Teil der Arbeit halten. Dort wird das Passwortfeld mit einem kleinen Icon markiert. Klickt der Anwender darauf, schlägt das Programm ein Kennwort vor. Bei Zustimmung des Nutzers wird es in die jeweiligen Felder eingetragen und verschlüsselt im Browser gespeichert.
Eine Billigung des Passworts durch den Anwender ist nach den Worten der Entwickler nötig, da einige Websites spezielle Anforderungen an seine Form oder Länge haben. In Zukunft ließe sich die Passworterzeugung vereinfachen, wenn das in HTML5 vorgesehene Attribut pattern für die jeweiligen Eingabefelder definiert sei. Mit seiner Erweiterung würde Google mit kommerziellen Produkten konkurrieren, die browser-neutral Passwörter erzeugen, verwalten und mit Hilfe von Cloud-Diensten über mehrere Plattformen hinweg synchronisieren.






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Neues Produkt: Fritz!Box 3390 mit doppeltem WLAN http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fritz-Box-3390-mit-doppeltem-WLAN-1437877.html/from/rss09
AVM (Halle 13, Stand C48) bohrt das bisher WLAN-mäßig schnellste Fritz!Box-Modell 3370 auf: Die 3390 soll zwei Funkmodule bekommen, die maximal 450 MBit/s brutto (drei räumliche Datenströme bei 40 MHz Kanalbreite) erreichen und simultan die beiden WLAN-Frequenzbänder 2,4 und 5 GHz bedienen. Die weiteren Eckdaten bleiben unverändert: integriertes VDSL2-Modem, vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, zwei USB-Ports. Das Gehäuse will AVM leicht überarbeiten, aber das eingeführte Heckflossendesign beibehalten. Die Fritz!Box WLAN 3390 soll im Lauf des Jahres herauskommen, ihr Preis steht noch nicht fest.






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